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Erneut Betrug mit Spendengeldern, heißt es in einem Bericht in der AZ vom Wochenende auf Seite 11 im München-Teil.
Selbst bei sehr großem Optimismus kann einem Spender sehr mulmig werden, wenn man den Bericht sorgsam durchliest. Da werden Betrüger bereits 2010 rechtmäßig wegen gewerbsmäßiger Untreue verurteilt, noch dazu mit im Verhältnis zum angerichteten Schaden nur mit spottreifen Geldstrafen und Bewährungsstrafen belangt. Eine Schaden-Wiedergutmachung erfolgte nicht, somit wurden die Spender ebenfalls mit betrogen! Wo bleibt hier die Gerechtigkeit? Wo bleibt hier das Auge des Gesetzes? Ist unsere Justiz wirklich so überlastet, überfordert, oder ist sie bereits an beiden Augen blind?
Wenn es sich damals, also 2010 um 5,3 Millionen veruntreute Spendengelder gehandelt hat, fragt man sich als Normalbürger wie auch als Spender schon, ob unsere Staatsorgane überhaupt noch offene Augen haben.
Wie könnte es sonst sein, dass jetzt 2 Jahre später, die gleichen Täter wieder bereits eine Veruntreuung von mehreren 100000 Euro vornehmen konnten? Diese Tatsache ist mehr als unfassbar!
Kein Wunder, wenn niemand mehr für irgend etwas spenden will. Da hilft es sicherlich nicht darüber hinweg, dass es sich um einzelne, schwarze Schafe handelt. Auch für einzelne, schwarze Schafe ist mir das sauer verdiente Geld zu schade.
Alois Sepp
Justiz überlastet oder nur blind?
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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