Sie Alle wollen nur ihren Stuhl festigen! (gedruckt) - QR Code Friendly

Abendzeitung München, Ausgabe Freitag, 3.11.2017, Leserforum Seite 23, Titel: "Teufel und Weihwasser"
Man sieht es den Jamaika-Kandidaten im Bundeshaus richtig an, dass sie sich mit den wichtigen Themen mehr als schwer tun. Die Kinkerlitzchenprogramme, bei denen es um nicht viel geht, stellen sie vor den Kameras und Journalisten als Meilensteine und große Errungenschaften hin, grinsen in die Kameras!
Da werden jetzt nach außen hin Programme aufgelegt, von denen die Finanzierung mehr als ungewiss ist. Sie Alle fürchten Neuwahlen wie der "Teufel das Weihwasser", um es mit einem alten Sprichwort zu sagen. Sie Alle fürchten nur, dass ihr warmer und lukrativer Sitzplatz weg sein könnte. Wir dürfen gespannt darauf sein, wie das Flüchtlings- und Asylantenproblem samt Obergrenze und Zuzugsbeschränkung aufgeweicht wird. Von den vor der Bundestagswahl gemachten Aussagen, Versprechungen und Lobhudeleien wird zu Gunsten der eigenen Sicherung nicht mehr viel zu erkennen sein.
Die Vereinbarungen der Parteivorsitzenden hielten Seehofers Statthalter in Berlin, den CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, nämlich nicht davon ab, die Unterschiede zu den Grünen erneut deutlich herauszuarbeiten. Klar, das seien bestimmt „konstruktive Gespräche“ gewesen zwischen den Chefs. „Aber es gibt keine klaren Ergebnisse. Es bleiben viele Differenzen offen, sowohl was Migration als auch Europa anbelangt.“

Das ganze Geschwafle unserer Abgeordnetenschar kann man nur als "Kakofonie" bezeichnen, wie es heute in den Medien so treffend bezeichnet wird.
 
Alois Sepp
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