Der Arbeitgeber-Präsident redet der Politik wieder ein! - QR Code Friendly

Der Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer flüstert wieder einmal den Politikern ein, was sie tun sollen. Verbietet ab den Politikern zeitgleich, dass sich die Politik nicht immer in die Angelegenheiten der Wirtschaft einzumischen haben. Er meinte laut Nachrichtenmeldungen, dass die Arbeitgeber und die Gewerkschaften untereinander diese Probleme besser lösen könnten.
Komischerweise fordert er die Politiker auf, sich unbedingt zu einigen, den Arbeitgebern niedrigere Steuern zu verpassen, den Sozialbeitragssatz unter 40 Prozent festzuschreiben. Da sich bis jetzt nach dem Wahlergebnis am 24. Sept. 2017 immer noch keine Regierung in Deutschland gebildet hat, meinte er: "Neuwahlen wären ein Armutszeugnis für Deutschland!"
Neuwahlen wird es meiner Vermutung nach ohnehin nicht geben, weil "Alle", ausnahmslos "Alle" der alteingesessenen Parteien die Hose gestrichen voll haben und den gut bezahlten Platz im Bundeshaus nicht verlieren wollen. Lieber verraten und verkaufen sie sich selbst, lieber verraten und verkaufen diese Herrschaften Deutschland an das Ausland. Es ist ja mehr als rührend wie sich der Bundespräsident mit aller Gewalt anstrengt, den Parteiführern ins Gewissen zu reden, sich doch noch irgendwie zu einigen. Wie soll die Einigung denn aussehen, Herr Bundespräsident? Es sollte der oberste Grundsatz eines Bundespräsidenten sein, sich für eine kräftige, sichere und handlungsfähige Politmannschaft einzusetzen. Offensichtlich ist ihm alles piepegal, wie es ausgeht. Anstatt dem Souverän, dem Wähler die klare Entscheidungsmöglichkeit zurückzugeben, wird der Wähler wieder einmal komplett übergangen.
Unterstützung bekommt er vom Arbeitgeber-Präsidenten, Ingo Kramer. Wer bezahlt die Regierungsmannschaft denn überhaupt? So wie es wieder einmal aussieht, finanziert die Wirtschaft die gut dotiere Polit-Mannschaft in Berlin. Auch ihm ist es egal, wie sich eine Regierung zusammensetzt, Hauptsache, "die Arbeitgeber werden mit entsprechenden Gesetzen und Regelungen" tatkräftig unterstützt, auch wenn es eine miese Regierungsmannschaft ist!
 
Armutszeugnis für Deutschland wären nicht Neuwahlen, sondern der Unwille, dem Wahlvolk endlich die Entscheidung zu überlassen, Herr Kramer. Für was sich der Wähler entscheidet ist einzig alleine ihm zu überlassen, denn die Politiker werden letztendlich durch uns Steuerbürger bezahlt.
 
Alois Sepp
Weitere Artikel
Alois Sepp

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))