Der Weihnachtsbaum früher und heute! - QR Code Friendly

Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So haben die Germanen Tannenzweige zur Wintersonnenwende an öffentlichen Orten und vor ihren Häusern platziert. In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um Böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren.
Wäre es da nicht sinnvoll, entsprechende Tannenzweige oder Christbäume im Bundeshaus anzubringen? Würde dieser heidnische Brauch nicht auch die bösen Geister vertreiben? Nämlich die bösen Geister, die sich "Bundestags-Abgeordnete" nennen, und außer stundenlangen und sinnlosen Debatten nichts zuwege bringen? -oder hoffen diese Geister auch schon auf den nächsten Frühling?-
Im 19. Jahrhundert wurden vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage an Christbäumen zu decken. Der geschmückte Weihnachtsbaum wurde nach und nach zum festlichen Inventar in bürgerlichen Wohnzimmern in der Stadt und auf dem Lande. 1832 stellte ein deutschstämmiger Harvard-Professor einen Weihnachtsbaum in seinem Wohnhaus auf und brachte damit den Brauch nach Nordamerika. Mitte des Jahrhunderts wurden erstmals mundgeblasene Christbaumkugeln hergestellt, während 1882 in den USA der erste mit elektrischem Licht beleuchtete Weihnachtsbaum der Welt Beachtung fand. Im Jahre 1891 wurde erstmals ein Weihnachtsbaum am Weißen Haus aufgestellt, dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten.
Der Weihnachtsbaum galt jeher als eher bürgerliches Symbol, die katholische Kirche setzte sich lange gegen das unreligiöse Brauchtum, also dem Christbaum zur Wehr. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Christbäume in katholischen Kirchen erlaubt. Papst Johannes Paul II. führte das Brauchtum schließlich im Jahr 1982 im Vatikan ein, als der erste Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz in Rom aufgestellt wurde.
-- so ist auszugsweise in einem Internetbeitrag zu lesen--
So, so, die katholische Kirche setzte sich lange gegen das "unreligiöse" Brauchtum zur Wehr. Dabei waren es doch nur Weihnachts- oder Christbäume, gegen die sich die katholische Kirche zur Wehr setzte. Heute gibt es einen wirklichen Rummel um das Christbaumgeschäft, mitsamt dem unsinnigen Zauber dazu. Da wäre es wesentlich angebrachter, gegen diesen irrsinnigen Wahnsinn, der nur "Geschäftemacherei" bedeutet, anzugehen. Der heutige Wahnsinn rund um das Weihnachtsgeschäft hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Sinn des Weihnachtsfestes und dem ebenso ursprünglichen Sinn unserer "christlichen und abendländischen" Kultur zu tun. Heute höre ich von den Kirchen insgesamt keinen Widerspruch mehr zum weihnachtlichen "Rummelfest"!
 
Ich wünsche jedenfalls meinen Autorenkollegen, Gastautoren und eifrigen Lesern unserer Bürgerredaktion alles Gute zum Weihnachtsfest und zum bevorstehenden Jahreswechsel. Ich wünsche mir sehr, dass es in unserer, oft so "heidnischen und feindlich" gesinnten Welt wieder besser zugeht.
 
Mit besten Grüßen,
Alois Sepp

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