Freude von Martin Schulz wird kurz sein! - QR Code Friendly
 
Es war eine knappe Entscheidung am Sonntagnachmittag – am Ende setzten sich die Befürworter einer Großen Koalition durch, sodass Koalitionsverhandlungen mit der Union aufgenommen werden. Auf dem Bundesparteitag in Bonn stimmte eine Mehrheit von 362 der 642 Stimmberechtigten für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Die Delegierten teilten jedoch mit, dass Nachbesserungen durchgesetzt werden müssen – vor allem beim Familiennachzug, bei der Gesundheit und bei der Arbeitsmarktpolitik.
Die Jungsozialisten riefen zum Widerstand gegen eine erneute schwarz-rote Regierung auf. Sie sind der Ansicht, dass die SPD in der Opposition verbleiben und ihr Profil schärfen muss. Bei der letzten Bundestagswahl erhielt die SPD lediglich 20,5 Prozent der Wählerstimmen.
--- so ist heute Abend zu lesen!
Schulz und die ewig Gestrigen haben nichts begriffen in der SPD. Auch wenn ausgesagt wird, dass Nachbesserungen bei den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt werden müssen, dies kann jetzt glauben wer mag. Leider bezweifle ich dies ganz heftig, dass die SPD-ler hier gegen die schwarze Übermacht und gegen das Kapital insgesamt etwas durchsetzen kann. Wo nimmt die SPD-Spitze diesen Irrglauben her? Ich vermute schwer, dass die Freude von Martin Schulz nur von kurzer Dauer sein wird, befürchte sehr, dass die SPD jetzt bald an der 5-Prozent-Hürde scheitern wird.
 
Alois Sepp

Nachtrag: Der Untergang der SPD ist leider durch die komischen Sondierungsverhandlungen bereits in greifbare Nähe gerückt!

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