Wann kommen endlich Nummernschilder und Versicherungspflicht für Radler? - QR Code Friendly


Der Radlfahrer und der 72-Jährige kollidierten frontal, beide stürzten zu Boden. Danach konnte der Pensionär nicht mehr aufstehen. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern und ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligter nachzukommen, entfernte sich der Radfahrer vom Unfallort. Dank seines Handys rief der Rentner den Rettungsdienst.  

Zeugenaufruf: Der Radlfahrer ist zwischen 30 und 40 Jahre alt und spricht mit schwäbischem Dialekt. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216- 3322, in Verbindung zu setzen.

-so die Meldung in der Münchner Abendzeitung

Leider im heutigen Straßenbild oft festzustellen, nämlich, sich selbst überschätzende Rambo-Radler! Man kann gar nicht genug aufpassen, plötzlich taucht wie aus dem Nichts quer über den Radweg, zwischen den parkenden Autos hindurch, die Fahrstraße bis hin zur anderen Fahrbahnseite ein sich selbst überschätzender Radler auf. Erstens erschrickt man, weil man mit so einer Dummheit und Dreistigkeit im Straßenverkehr nicht zu rechnen braucht, zweitens ist man gezwungen eine Sturzbremsung hinzulegen, so dass im Wagen alles hin- und herzischt.
Hupt man dann diesem Rambo nach, eine andere Möglichkeit gibts ja nicht, wird einem nur der Stinkefinger gezeigt und blöde Sprüche hört man zum Dank, dass man den Deppen nicht über den Haufen gefahren hat.
 
Es wäre an der Zeit, dass man für solche überheblichen Deppen, die sich unterhalb der Ebene Gottes wähnen, merkliche Schranken einbaut. Eine wichtige wäre schon mal die Kennzeichnung der Fahrräder mit einem gut sichtbaren Kennzeichen. Hinzu kommt, dass damit verbunden eine Versicherungspflicht besteht, denn die Schäden, die die hinwegzischenden Radler verursachen sind nicht immer gering. Leider gehen gesundheitliche Schäden der Betroffenen einher mit solchen Verhaltensweisen. Die Betroffenen bleiben auf ihren Kosten häufig sitzen.
 
In diesem Falle wäre der Versicherungswirtschaft auch wieder geholfen. Es muss ja auch nicht sein, dass man ähnlich wie bei den Mopeds das Nummernschild alljährlich gegen ein anderes tauscht. Das Nummernschild kann ja bleiben, auch wenn die Versicherung alljährlich erneuert wird. Bei den Kraftfahrzeugen wie Auto, Motorrad und weiteren Kraftfahrzeugen, wird ja auch nicht ständig das Nummernschild getauscht. Der Verwaltungsaufwand und die Überwachung hält sich in überschaubaren Grenzen.
 
Alois Sepp

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