Kaum hat es ein bisschen Schnee bei uns, erlebt man wirkliche Verkehrswunder in München:
Leider erlebt man immer häufiger, dass diejenigen die es immer eilig haben, ins Auto einsteigen ohne dass irgend ein Fenster, noch viel weniger Lampen, Blinker, Kennzeichen oder dergleichen auch nur im Geringsten abgekehrt wurden.
Diese hirn- oder besser gesagt rücksichtslosen Blechkisten-Cowboys fahren wie blind in der Gegend rum. Aber wehe wenn dann etwas passiert: "dann sind immer die anderen schuld!" Hinzu kommt, dass sie, wenn man überhaupt fahren kann, mit ihrem Blechesel auf Rädern mit einer der Witterung unangepassten Geschwindigkeit dahinrasen.
Vermutlich im blinden Vertrauen darauf, dass die Antiblockier- oder Antischleuderfunktion ihres Blechesels schon rechtzeitig funktioniert, wenn es brenzlig wird. Weil man bei Schneegestöber, verschneiten und rutschigen Straßen sowieso nicht aufpassen braucht, wird noch einhändig gefahren, weil die andere Hand das Handy unbedingt am Ohr halten muss.

Solche Zeitgenossen fahren hirn- und rücksichtslos. Das Schlimme daran ist, dass meistens bei einem Unfall die Unbeteiligten und Unschuldigen getroffen werden, nicht aber diejenigen, für die es keine Regeln zu geben scheint.

Alois Sepp

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