Sendlinger Anzeiger, Nr. 3, Mittwoch, den 16. Januar 2013:
Überschrift: Haltestellen unglücklich gereiht?
Die Haltestellen der Buslinien 53 und 132 in der Plinganserstraße in Richtung Margaretenplatz sind unglücklich aneinandergereiht!
Es ist grundsätzlich mit großer Freude festzustellen, dass der Umbau des neuen Harras-Geländes gut gelungen und gelöst ist. Ich, wie auch viele andere sehen jedoch die Aneinanderreihung der Bushaltestellen auf der
Plinganserstraße in Richtung Margaretenkirche etwas deplaciert, bzw. unglücklich gelöst.
Von Redaktion eingefügt: Busse kommen sich in die Quere
Seine Begründung:
Die Haltestelle des Busses 132 ist vor der des Busses 53. Ist zufällig der Bus 53 als erster da, bleibt er an seiner Haltestelle stehen., ist logisch. Der nachfolgende Bus 132 (ist ja meistens der Fall) sollte die vordere Haltestelle anfahren, weil ihm diese fix zugewiesen ist., auch logisch.
Sobald aber der Bus der Linie 53 an seiner Haltestelle steht, Fahrgastverkehr vorhanden ist, kann der nachfolgende Bus 132 nicht vorfahren zu seiner Haltestelle. Sobald aber der Bus der Linie 53 an seine Haltestelle steht, Fahrgastverkehr vorhanden ist, kann der nachfolgende Bus 132 nicht vorfahren zu seiner Haltestelle. Also bleibt er hinter der Linie 53 ebenfalls stehen. Hinzu kommt dann, dass die ebenfalls dort befindliche Fußgängerampel auf Rot schaltet, der Bus der Linie 132 kann wieder nicht zu seiner Haltestelle vorfahren. (die Ampel liegt genau zwischen beiden Haltestellen).
Von Redaktion eingefügt: Dilemma nicht bedacht?
Offensichtlich haben sich die Verkehrsplaner und -experten dieses Dilemma nicht durch den Kopf gehen lassen. Der Verkehrsfluss insgesamt kommt wunderbar zum Erliegen, weil die Busse hintereinander wegen ihrer zwangsweisen Wagenlänge alles versperren. Überholen kann man an dieser Stelle auch nicht, weil der Platz etwas zu eng ist auf der Straße. Der Radweg wie auch der Gehweg an dieser Stelle wäre überdies breit genug gewesen, hier eine Verbreiterung vorzunehmen.
Von Redaktion eingefügt: Eine für beide?
Jetzt, nachdem alles verbaut und in Betrieb ist, ist eine Änderung kaum mehr möglich, zumindest nicht ohne erheblichem Kostenaufwand! Warum kann es dann nicht so gelöst werden, wie bei den Haltestellen der beiden Linien in Richtung Albert-Roßhaupter-Straße?. Es würde doch vollends genügen, die Haltestellen zusammenzunehmen, sodaß jeder Bus, also der, der zuerst diese Haltestelle anfährt immer bis ganz nach vorne fährt, somit dem nachfolgenden Bus den restlichen Teil dieser Haltestelle hinten überlässt. Es könnten beide Buslinien gleichzeitig ohne weiterer Behinderungen des anderen Straßenverkehrs an der Haltestelle verweilen, die Fahrgäste beider Linien locker und bequem ihre Linien erreichen.
Es wäre schön, wenn dieser Schwachpunkt bis zur offiziellen Einweihung des Platzes beseitigt werden könnte.
Alois Sepp
MVV-Planung am Harras in München Sendling (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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