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Hört man die laufenden Nachrichten in Funk und Fernsehen an, so kann einem nur noch Angst und Bange werden. Den Rating-Agenturen macht es offensichtlich Spaß, ein Land nach dem anderen abzuwerten, eine Bank nach der anderen ins finanzielle Abseits zu schießen.
Es ist kaum zu glauben, dass Misswirtschaft, sowohl im Staat wie auch in Konzernen und Banken, erst jetzt stattfindet. Dieses findet sicherlich schon seit vielen Jahren statt.
Als Steuerbürger habe ich den Eindruck, dass sich alle nur noch unter einen Rettungsschirm begeben wollen, den die EU immer wieder von Neuem aufspannt und vergrößert. Die EU-Staaten wie z.B. Deutschland, werden immer mehr ohne Gegenleistung zur Kasse gebeten.
Da gäbe es im eigenen Lande ebenso viele Möglichkeiten, den Mitarbeitern und letztlich Bürgern unseres Landes Unterstützung zu gewähren, dies verweigern einige unserer übersättigten Politiker aber, weil es zur Wahl- und Parteitaktik gehört. Möchte hier nur an das Dillema mit dem Schlecker-Konzern erinnern.
Lieber gibt man viele Milliarden ins Ausland, als mit wenigen Millionen den eigenen Bürgern und Mitarbeitern zu helfen.
Alois Sepp