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Abendzeitung vom Freitag, den 1. März 2019, Leserforum Seite 23, Titel: "Kaum zu steuern"

Venedigs Bürgermeister, Luigi Brugnaro, wird durch Beschluss des Kommunalrats künftig für Venedig ein "Eintrittsgeld" verlangen, um die Touristenströme besser lenken zu können. Besucher, die in Herbergen in der Stadt unterkommen, sind von der Zahlung befreit. Hotelgäste müssen bereits jetzt eine Ortstaxe bezahlen.
 
Venedig gehört weltweit zu den beliebtesten Reisezielen und kämpft seit Jahren gegen den Touristenansturm. Die Menschenmassen sind zu einem der größten Probleme für Venedig geworden, heißt es laut Bericht von heute.
 
Ja, so kann man auch Geld in die Kassen der Stadtverwaltung und die Beamtenburgen transferieren, man verlangt einfach Eintrittsgeld von Fremden und Besuchern einer Stadt. Angeblich sollte das Geld für Instandhaltung und Reinigung der historischen Stadt verwandt werden. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt!
Bin neugierig, wann München, oder andere Großstädte auch auf diesen Trichter kommen und Eintrittsgeld von den Besuchern verlangen. Auch in unseren Großstädten sind die Besucherströme kaum mehr zu steuern. Vor allen Dingen könnte man auch eine Art Mautgebühr für die fremden Kraftfahrzeuge verlangen. In diesem Falle würde man die so genannte "Feinstaubbelastung" gewaltig reduzieren.
 
Leider haben wir Einheimische nichts vom Anstrum und den Eintrittsgeldern, wir tragen ebenfalls nur die unangenehmeren Lasten. Auch hierzulande wird vielfach schon eine Art "Kurtaxe" von den Beherbergungsbetrieben abkassiert. Doch bin ich mir nicht sicher, zu was dieses Geld wirklich verwendet wird und wo es hinfließt. Demnach sind wir nicht all zu weit weg von Venedig, fehlen nur noch die Eingangs-Portale und Kontrolleure in den Stadtzentren! Zur Instandhaltung und Reinigung unserer Städte könnte man das Geld jedenfalls gut gebrauchen, wenn es dort landen würde.
 
Alois Sepp

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