Brief aus wiederholter Verärgerung über hundsgemeine Zustellpraktiken an den Paketriesen "DHL". (dies sind die Errungenschaften von Privatisierungen vormaliger Staatsbetriebe)
Sehr geehrte Damen und Herren des Paketriesen "DHL".
Im Anhang habe ich Ihnen wieder drei Bilder beigefügt, die die Arbeit der DHL-Transporteure verdeutlichen. Es ist unschwer zu erkennen, dass DHL nicht die einzigen Blindgänger in der Zustellung haben, sondern auch die Konkurrenten.
Allerdings darf und muss ich leider sagen, dass die allermeisten Klagen über missliche Zustellpraxis tatsächlich die DHL betreffen. Seit unserer letzten Klage gab es zwischenzeitlich diverse Male entsprechende Verpflasterungen unserer Scheiben. Es ist offensichtlich hoffnungs- und völlig sinnlos bei Ihnen vorstellig zu werden. Ihre Leute machen doch was sie wollen.
Zu unserer Freude dürfen wir dann unsere Sendungen, die ja zu 100 Prozent für eine Zustellung bezahlt sind, noch selbst abholen. Es ist unbestritten, dass diverse Mitarbeiter gar nicht erst mit den Sendungen ins Haus gehen, sondern die Zettel schön plakativ für jeden Einbrecher kenntlich an die Scheiben kleben.
Nicht nur, dass die Zettel an den Außenscheiben oder an der Klingel-Tasterplatte angeklebt werden, sondern auch innen im Eingangsbereich unseres Hauses. Obwohl daneben alle Briefkästen der Adressaten stehen, bemüht sich das liebe "DHL-Personal" nicht im Geringsten, die Zettel dort einzuwerfen. Das wäre ja reine Zeitverschwendung und man müsste "Lesen und Suchen". Ist wohl zu viel verlangt für unser Geld! Dass Fremden oder gar kriminellen Elementen hierdurch angezeigt wird wo vermutlich niemand daheim ist, stört den Paketriesen auch nicht!
Mir war es die letzten Male wirklich zu blöd, hier wiederholt bei Ihnen vorstellig zu werden. Doch heute, als ich meine eigene Sendung, das war im Bild rechts der mittlere, nicht mehr sichtbare Zettel, wieder selbst abholte und zeitgleich heute Nachmittag 2 weitere Bewohner unseres Hauses die leidige Zettelankleberei beklagten, raffte ich mich wieder einmal dazu auf. Beim Gespräch mit den anderen Bewohnern kam die DHL nicht besonders positiv weg. Aber dies wird im Innersten dem Paketriesen so egal sein wie nur etwas, diesen Eindruck gewinnt man im Laufe der vergangenen Zeit.
Es ist schlicht weg auch eine unheimliche Sauerei, mit diesen unmöglichen Klebezetteln, Klebebändern, oder was sonst noch zum Kleben alles hergenommen wird, die frisch geputzten Scheiben, Türen, Klingeltafeln zu verhunzen. Es ist ja nicht der Schaden des Paketriesen, sondern der der Hausgemeinschaften, der der Kunden. Es muss leider immer wieder viel Zeit aufgewendet werden, wenn der Reinigungsdienst die Klebeüberreste entfernt. Dabei entstehen auch bleibende Schäden an eloxierten Flächen wie z.B. Klingeltableaus. Aber auch dies stört die DHL ja nicht! Die hirnlosen Austräger erst recht nicht. Wenn man dann einmal einen zu fassen kriegt, darf man schon froh sein, wenn er denn überhaupt ordentlich deutsch kann. Ich möchte jedoch nicht verschweigen, dass es auch einige Mitarbeiter gibt, die ihres Dienstes zu unserer Freude nachkommen. Dies soll aber nicht der gerechte Ausgleich für die unwilligen, schwarzen
Schafe Ihres Ladens sein!
Mit verärgerten Grüßen der Postkunden,
i.A. Alois Sepp
Nachsatz zu Ihrer Information:
Auch diese Zeilen gehen der Tagespresse zu
Erneuter Nachsatz: Heute, also 2 Tage später waren die lieben Paketzusteller der DHL wieder im Hause, ebenfalls neben den Briefkästen und haben insgesamt 5 Zustellzettel an die Glasscheibe geklebt. Natürlich wieder mit fast nicht entfernbaren Klebezetteln. Ein dreifach Hoch auf unseren privatisierten, ehemaligen Staatsbetrieb: "Deutsche Bundespost"!!
Zustellgebahren DHL & Co
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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