Berliner Morgenpost vom 13.03.2013, Leserbriefseite, Titel: "Das Preis-Karussell dreht sich"
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Ich gönne jedem ein höheres Gehalt damit die Preissteigerungen ausgeglichen werden. Doch ist es ein Irrglaube, dass man mit auch noch so maßhaltenden Lohn- und Gehaltssteigerungen die anderen Preissteigerungen alias "Inflationsrate" ausgleichen könnte. Die Angestellten der Länder bekommen laut Tarifabschluß über einen Zeitraum von zwei Jahren, 5,6 Prozent mehr Geld. Darüber verständigten sich die Gewerkschaften und Arbeitgeber am gestrigen Samstag.
Das müsste jedem nur etwas vernünftig denkenden Arbeitnehmer und Bürger inzwischen längst klar geworden sein. Egal um welche Berufsgruppe es sich dreht, ob Öffentlicher Dienst, Metall- und Elektrobranche oder Einzelhandel, jegliche Gehaltsanhebungen führen um bringen ein Mehrfaches an Preisanhebungen mit sich, da die jeweiligen Dienstgeber diese Erhöhungen weitergeben müssen. Alleine schon deshalb, weil der Staat über die Finanzämter schon wieder kräftig mitmischen und ebenfalls die Kosten in die Höhe treiben.
Da hilft das ganze Gejammere nichts, Das Preis-Karussel dreht sich zwangsläufig immer heftiger zum Nachteil der Konsumenten. derer, die konsumieren sollten und zum Nachteil derer die leben müssen.
Es ist in meinen Augen immer das falsche Ende an dem der Hebel angesetzt wird. Hinzu kommt, dass es Millionen an Menschen in unserem Lande gibt, die von jeglichen Preisanhebungen auf ihrer Einkommensseite nichts, aber auch gar nichts verspüren. Somit dreht sich dieses Karussell bei denen immer in die negative Richtung. Die Altersarmut nimmt in galoppierendem Maße zu, die Staatskassen müssen immer tiefer für diese Personengruppen aus der Sozialkasse Geld aufwenden. Durch die immer höhere Belastung der Sozialkassen steigen die Staatsausgaben, höhere Steuern und Allgemeinbelastungen sind ebenfalls die Folge.
Wie wäre es denn einmal mit den Gedankenspielen in Richtung menschenwürdigeren, gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen? Diese Fragen sollten sich Gewerkschaften, Arbeitgeber und Arbeitnehmer ernsthaft stellen. Was nutzt uns ein höheres Einkommen, wenn wir uns auf der Gegenseite immer kaputter und kranker schuften? Die Arbeitsausfälle durch Krankheit oder Minderleistung durch miserable Arbeitsbedingungen bringen der Gesamtwirtschaft ein enormes Negativergebnis, weil auf der anderen Seite durch viel unnütze Ausgaben unprodutive Kosten entstehen.
Alois Sepp per eMail
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Ich gönne jedem ein höheres Gehalt damit die Preissteigerungen ausgeglichen werden. Doch ist es ein Irrglaube, dass man mit auch noch so maßhaltenden Lohn- und Gehaltssteigerungen die anderen Preissteigerungen alias "Inflationsrate" ausgleichen könnte. Die Angestellten der Länder bekommen laut Tarifabschluß über einen Zeitraum von zwei Jahren, 5,6 Prozent mehr Geld. Darüber verständigten sich die Gewerkschaften und Arbeitgeber am gestrigen Samstag.
Das müsste jedem nur etwas vernünftig denkenden Arbeitnehmer und Bürger inzwischen längst klar geworden sein. Egal um welche Berufsgruppe es sich dreht, ob Öffentlicher Dienst, Metall- und Elektrobranche oder Einzelhandel, jegliche Gehaltsanhebungen führen um bringen ein Mehrfaches an Preisanhebungen mit sich, da die jeweiligen Dienstgeber diese Erhöhungen weitergeben müssen. Alleine schon deshalb, weil der Staat über die Finanzämter schon wieder kräftig mitmischen und ebenfalls die Kosten in die Höhe treiben.
Da hilft das ganze Gejammere nichts, Das Preis-Karussel dreht sich zwangsläufig immer heftiger zum Nachteil der Konsumenten. derer, die konsumieren sollten und zum Nachteil derer die leben müssen.
Es ist in meinen Augen immer das falsche Ende an dem der Hebel angesetzt wird. Hinzu kommt, dass es Millionen an Menschen in unserem Lande gibt, die von jeglichen Preisanhebungen auf ihrer Einkommensseite nichts, aber auch gar nichts verspüren. Somit dreht sich dieses Karussell bei denen immer in die negative Richtung. Die Altersarmut nimmt in galoppierendem Maße zu, die Staatskassen müssen immer tiefer für diese Personengruppen aus der Sozialkasse Geld aufwenden. Durch die immer höhere Belastung der Sozialkassen steigen die Staatsausgaben, höhere Steuern und Allgemeinbelastungen sind ebenfalls die Folge.
Wie wäre es denn einmal mit den Gedankenspielen in Richtung menschenwürdigeren, gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen? Diese Fragen sollten sich Gewerkschaften, Arbeitgeber und Arbeitnehmer ernsthaft stellen. Was nutzt uns ein höheres Einkommen, wenn wir uns auf der Gegenseite immer kaputter und kranker schuften? Die Arbeitsausfälle durch Krankheit oder Minderleistung durch miserable Arbeitsbedingungen bringen der Gesamtwirtschaft ein enormes Negativergebnis, weil auf der anderen Seite durch viel unnütze Ausgaben unprodutive Kosten entstehen.
Alois Sepp per eMail