Immer das gleiche Spektakel um die Nazizeit und AfD (2 x gedruckt) - QR Code Friendly
Es muss etwas Erbauliches sein, die heutigen Geschehnisse immer mit der unrühmlichen Nazizeit zu verbinden. Es muss doch ein herrliches Gefühl sein, uns heutigen Deutschen, also den Nachkriegsdeutschen, die mit dieser Zeit absolut nichts am Hut haben, die keinerlei NAZI-Schuld trifft, bei jeder Gelegenheit direkt oder indirekt Schuldzuweisungen zuzusprechen.
 
Ich persönlich habe noch bei KEINER Infoveranstaltung der AfD auch nur das Geringste gehört, dass dort die Nazizeit verherrlicht wird. Die immer schlecht geredete AfD vertritt einfach nicht die gesteuerte Meinung durch die Presse und Medien. Es werden Probleme angesprochen, die die Menschen am Nerv treffen. Im übrigen befinden sich in allen anderen Parteien auch Figuren, die man dort lieber nicht sähe, da ist die AfD nicht ganz alleine auf der Politbühne. Hätten die sich selbst so verherrlichenden Altparteien eine andere Politik gemacht, gäbe es KEINE AfD. Es ist traurig, dass man die Wähler in Sachsen und Brandenburg nach dem massiven Sieg der AfD als "unmündig, unfähig, oder radikal" hinstellt. Es ist schön, dass der deutsche "Michl" mal seiner Verärgerung über die verschlampte Politik der letzten Jahrzehnte Luft gemacht hat, jedoch nicht schön die Entscheidung der Wählerschaft immer gleich mit "Nazitum" gleichzusetzen!
 
Dies muss man einmal so drastisch sagen. Das Abrutschen der so genannten "Volksparteien" haben die sich selbst zuzuschreiben. Des Weiteren sind die Freunde im "Osten" nicht so weit abgehängt, wie man es gerne hinstellt. Betrachte ich die Einkommen, auch die Renten im Verhältnis zu den dort üblichen Preisen, so ist das Miss-Verhältnis nicht so groß wie bei uns im Westen. Im Westen geht die Schere zwischen arm und reich schneller und weiter auseinander als im Osten. Darüber hinaus wurden die Renten des Ostens all die letzten Jahre immer wesentlich stärker angehoben, als die im Westen. Es wurde KEINE Rücksicht darauf genommen, dass bei uns im Westen die Preise vor allem in den Ballungszentren für die Normalrentner kaum mehr zu bezahlen sind und viele gezwungen sind zur Tafel zu gehen, viele gezwungen sind, sogar aus den Abfallkörben weggeworfene Lebensmittel herauszuholen. Von den Flaschensammlern noch gar nicht gesprochen.
 
Alois Sepp


Münchner Abendzeitung vom 04.09.2019, S. 23 / Leserforum, Titel "Selbst verschuldet"

Das Abrutschen der sogenannten "Volksparteien" haben die sich selbst zuzuschreiben. Des Weiteren sind die Freunde
im "Osten" nicht so weit abgehängt, wie man es gerne hinstellt. Betrachte ich die Einkommen,
auch die Renten im
Verhältnis zu den dort üblichen Preisen, so ist das Miss-Verhältnis nicht so groß wie
bei uns im Westen. Im Westen
geht die Schere zwischen arm und reich schneller und weiter auseinander
als im Osten. Darüber hinaus wurden die
Renten des Ostens all die letzten Jahre immer wesentlich stärker
angehoben, als die im Westen. Es wurde keine
Rücksicht darauf genommen, dass bei uns im Westen die
Preise vor allem in den Ballungsgebieten für Normalrent-
ner kaum noch zu bezahlen sind.


Alois Sepp

Berliner Zeitung, 04.09.2019, Nr. 0, S. 8, Titel: "Keine Rücksicht"

Im Westen geht die Schere zwischen arm und reich schneller und weiter auseinander als im
Osten. Darüber hinaus wurden die Renten des Ostens all die letzten Jahre immer wesentlich stärker angehoben
als die im Westen. Es wurde keine Rücksicht darauf genommen, dass bei uns im Westen die Preise vor allem
in den Ballungsgebieten für die Normalrentner kaum zu bezahlen sind.

Alois Sepp
 














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