Windräderdebatten (gedruckt) - QR Code Friendly
Abendzeitung von Montag, den 25. November 2019, Leserforum, Seite 23, Titel:"Merklich Widerstand"
Selbsverständlich verstehe ich jeden Haus- und Grundbesitzer, jeden Mieter, jeden Wohnungseigentümer, der einen größeren Abstand zu Windkrafträdern oder ganzen Windparks befürwortet. Der Lärm, die sonstigen Belästigungen sind nicht von der Hand zu weisen.
 
Es muss ja auch nicht sein, dass man aus irgendwelchen ökonomischen Gründen heraus solche Windräder ausgerechnet in Ballungszentren, Ortschaften usw. errichtet. Es ist Voraussetzung, dass an vorgesehenen Stellen auch entsprechend Windenergie im Jahresdurchschnitt vorhanden oder zu erwarten ist.
 
Es ist eigenartig, dass es viele Gegenden gibt, wo man sich nicht scheut vor solchen Gebilden, auch wenn sie weitab der Wohn-Bebauung liegen. Festzustellen ist auch vermehrt, dass Elektrovoltaik vielfach auf Dächern, oder ganze Voltaik-Parks längs der Landstraßen, längs der Autobahnen installiert sind. 
 
Meinung des Leserbriefschreibers:
Jeder von uns will etwas für unseren Planeten tun, will unseren eigenen Lebensbereich nicht mutwillig zerstören. Warum streubt man sich dann so vehement gegen solche kostenlosen Energien, die uns Mutter Natur anbietet? Traurig ist, dass die energiemäßig billige Energie (Wind, Licht) wir Nutzer nicht zu spüren bekommen. Klar ist, dass die Installation, die Errichtung der erforderlichen Gerätschaften zunächst eine Menge Geld kostet. Nachdem aber nach Abzug aller Nebenkosten ein enormer Gewinn bei den Betreibern vorhanden ist, sollten auch wir Bürger, wir Verbraucher etwas davon verspüren, zumal diese Investitionen steuerlich begünstigt werden, wir Bürger alle zur Kasse gebeten werden.
 
Im Gegenteil, Es wird alles doppelt und dreifach hochgerechnet und die an sich kostenlose Energie immer teuerer verkauft. Wen wundert es dann, wenn sich merklicher Widerstand gegen solche Projekte einstellt? Hinzu kommt, dass derjenige, der auf seinem Grundstück, auf seinem Haus eine Voltaikanlage errichtet, eine fast unüberschaubare Auflagenmenge zu beachten hat. Will derjenige dann überschüssige Energie dem öffentlichen Stromnetz zur Verfügung stellen, bekommt er so viel wie nichts vergütet, wenn überhaupt etwas.
 
Was soll also das ganze Schlechtreden dieser Energiegewinnungsart, wenn seitens der Konzerne, der Behörden, der sonstigen Einrichtungen, offensichtlich mit aller Macht dagegengehandelt wird?
 
Alois Sepp
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