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Wird die Polizei über den Polizeinotruf verständigt und Hilfe erbeten, so höre ich immer wieder: "Es kann aber diese Nacht länger dauern, weil ich kein Streifenfahrzeug in der Nähe habe!" (Polizeinotruf deshalb, weil die Kreisverwaltung in München es uns schriftlich an die Hand gegeben hat)
Habe es heute Nacht so erlebt, dass ich um 2.10 Uhr wegen rasanter und andauernder Lärmbelästigung wiederholt Hilfe erbeten habe. Um 3.18 Uhr kam dann der Streifenwagen vorbeigefahren, hielt aber an besagter Stelle nicht einmal an.
Bis unsere Polizei, "Dein Freund und Helfer" wie es immer so schön probagiert wird kommt, ist der Störfall meistens schon vorbei. Es war aber auch schon so, dass der Streifenwagen sichtbar etwa 100 m in der Nähe war, er wurde nicht in Marsch gesetzt, die Streifenbesatzung rührte sich aber auch nicht vom Fleck, obwohl die beiden augenscheinlich nur im Wagen saßen und direkt angesprochen wurden. Die Auskunft war: "sie dürfen nicht!"
Meine Frage als Normalbürger lautet an Polizei und Behörden, warum leisten wir uns überhaupt noch eine Polizei?
Es ist nicht mehr nachvollziehbar, dass bei Demonstrationen, Sicherheitskonferenzen, Castor-Transporten, sonstige großen Veranstaltungen tausende von Polizisten verfügbar sind, wenn man im Normalfall vom Freund und Helfer etwas Hilfe bräuchte, gibt es keine, ist kein Fahrzeug verfügbar.
Alois Sepp