.... sagte die Stadtbaurätin Elisabeth Merk bei einer Wohnungsbaukonferenz im Münchner Rathaus laut Bericht der AZ vom 25.3.2013. In den südlichen Landkreisen sei noch Platz: Dorthin sollten die Menschen ziehen. Zur Arbeit geht es dann zurück in die Stadt. Wir brauchen ein Bündnis für Mobilität und Siedlungsaktivität, sagte Merk.

Die Ballungsräume und Großstädte reden sich leicht, ja es entstehen Widersprüche die sich nicht vereinbaren lassen. Einerseits wird zu wenig getan um ihre Bürger in der eigenen Stadt eine lebenswürdige und erschwingliche Bleibe zu gewähren, andererseits werden künstlich Arbeitswege erzeugt, die eine Menge Zeit, Geld und letztlich auch Energie verschwenden. Energie, die laut einer der jüngsten Studie bis 2020 knapp werden wird!

Des Weiteren werden seitens der Politik, der Gemeinden und Amtsstuben, alle Schritte schwer gemacht, die zur Verringerung des Energiebedarfs führen. Da wird monate-, ja sogar jahrelang darüber nur diskutiert, wie man eine "Energiewende" zustande bringt. Das Einzige was bisher dabei herausgekommen ist, ist eine großartige Diskussion über elektrische Transportwege die erst geschaffen werden müssen, und wem die Kosten wieder aufs Auge gedrückt werden können. Die Politik, was mit großer Sicherheit nur unter dem Druck der Energiekonzerne passiert, tut alles, um dem Verbraucher und kleinen Bürger die Kosten wieder einmal aufzutischen!

Alois Sepp

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