Basta-Politik der katholischen Kurie (6x gedruckt) - QR Code Friendly

Bei diesen erzkonservativen Kardinälen und Bischöfen der kath. Kurie wundert mich nichts mehr. Man könnte den synodalen Weg vielleicht beschleunigen, wenn man sämtliche Kirchenspenden, sämtliche ehrenamtlichen Dienste in und für die kath. Kirche einstellen würde.
Dann sollten sich die fürstlich gewänderten Oberhirten einmal selbst dort hinstellen, wofür sie sich bisher zu schön und zu fein waren. Salbungsvolle Worte am Altar, am Ambo oder von der Kanzel her predigen, wären wirkungslos, wenn keiner mehr in die Kirchen gehen würde.
 
Offensichtlich hat die kath. Kirche noch viel zu viel Geld, sodass sie sich ein so überhebliches Verhalten leisten kann. Leider macht unsere Regierung, vor allen Dingen diejenigen, die das vollmundige "C" im Parteinamen haben auch nichts. Es wäre jetzt die passendste Gelegenheit mit der automatischen Einbehaltung der Kirchensteuer den Schlussstrich zu ziehen. Aber unsere Politiker kuschen nicht nur dem Überseebruder "Donald" gegenüber, sie kuschen erst recht der Kirche gegenüber.
 
Wenn die kath. Kurie den Priestermangel nicht beheben will, genügen auch die wenigen Priester die heute noch ihren Dienst tun, weil die Kirchen bei den Gottesdiensten immer leerer werden. Offensichtlich sind die Kirchenaustritte noch viel zu wenig!
 
Alois Sepp

Nachsatz:
Meiner Meinung nach besteht ein unmittelbarer Zusammenhang, zwischen dem Ausstieg von Kardinal Marx als Oberstem der Bischofskonferenz und der päpstlichen Verkündung. Hat man die Darstellung und Redensart über die Entscheidung aus Rom genau verfolgt, so erkennt man eine Verharmlosung und Beschwichtigung der päpstlichen Verkündung. Es war meines Erachtens eine sehr diplomatische Darstellung, von der Unbeweglichkeit der obersten kath. Kirchenführung.


Münchner Abendzeitung vom 15.02.2020, S. 25 / Titel "Es verwundert nicht"
Bei diesen erzkonservativen Kardinälen und Bischöfen der katholischen 
Kurie wundert mich nichts mehr. Man könnte den synodalen Weg vielleicht
beschleunigen, wenn man sämtliche Kirchenspenden, sämtliche ehrenamt-
lichen Dienste in und für die katholische Kirche einstellen
würde. Dann sollten
sich die fürstlich gewandeten Oberhirten einmal
selbst dort hinstellen, wofür sie
sich bisher zu schön und zu fein
waren. Salbungsvolle Worte - am Altar, am
Ambo oder von der Kanzel her
gepredigt - wären wirkungslos, wenn keiner
mehr in die Kirchen gehen
würde. Wenn die Kurie den Priestermangel nicht be-
heben will, genügen
freilich auch die wenigen Priester, die heute noch ihren
Dienst tun,
weil die Kirchen bei den Gottesdiensten immer leerer werden.
Offensichtlich sind die Kirchenaustritte noch viel zu wenig! Alois Sepp

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