In der Münchner AZ vom 2.4.13 ist von Willi Bock ein interessanter Artikel über das KVR und seinem Chef Wilfried Blume-Beyerle zu lesen. Der Oberbegriff: "Aufräumen im Paragraphen-Wald" ist ja ein lobenswerter. Doch leider fürchte ich bei dem Paragraphendickicht dem sich auch ein KVR-Chef gegenüber sieht, wird nicht viel rauskommen. Hat doch unser EX-Ministerpräsident Edmund Stoiber auch hoch und heilig versprochen, das Vorschriften-Dickicht in und aus Brüssel zu lichten. Wir Bürger dieses Landes wie auch die Betriebe haben jedoch meines Wissens noch nicht viel verspürt.

Herr Blume-Beyerle will mehr Bürgernähe in die sturen Vorschriften bringen. Das wäre ja mehr als lobenswert, doch bei allem Optimismus den ich sonst habe, fürchte ich sehr, dass der KVR-Chef gar nicht so alt werden kann, wie er vermutlich in unserem verkrusteten Beamten- und Verwaltungsstaat etwas Sicht- und Spürbares bewerkstelligen kann.

Der gute Vorsatz von Herrn Wilfried Blume-Beyerle ist jedoch mehr als lobenswert, es wäre nachahmenswert für seine gesamte Untergebenenmannschaft.

Allerdings gibt es bei einigen Angelegenheiten positiv zu bemerken, dass es auch im KVR so manch umsichtigen, freundlichen und somit bürgernahen Mitarbeiter gibt. Das darf auch einmal angemerkt werden.

Alois Sepp

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