Lufthansa-Geschacher! - QR Code Friendly

Bild: PXHERE

Es ist eine fast unendliche Geschichte mit der Lufthansa-Rettung. Laut Nachrichten auf ntv bleibt Berlin keine Wahl bei der Lufthansa-Rettung. Der Staat muss die Kranich-Airline retten, in wenigen Tagen droht nach Angaben sonst die Pleite. Finanzminister Olaf Scholz hat nun ein Problem. Er pumpt Milliarden an Steuergeldern in einen Konzern, der das Steuerzahlen selbst womöglich jahrelang vermieden hat. Und bei Fragen zu seinen Aktivitäten in Steueroasen massiv mauert.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat den Staat clever ausmanövriert und fordert Finanzhilfe von unserer Regierung, obwohl es der Konzern möglicherweise mit dem "Steuerzahlen" an den deutschen Fiskus nicht so genau nimmt. Darüber hinaus akzeptierte die Lufthansa die Auflagen der EU-Kommission, worin sie Startrechte in Frankfurt und München abgeben muss.
Zwar ist das Gezerre damit noch nicht beendet: Aufsichtsrat und Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen, auch Brüssel könnte noch weitere Bedingungen stellen
 
Wieder einmal meine ganz persönliche Meinung:
Was passiert, wenn Aufsichtsrat, Aktionäre und Brüssel dem Deal nicht  zustimmen? 
Dann passiert bei der Lufthansa genau das gleiche wie beim Debakel 2019 mit der Fluggesellschaft Condor! Die Fluggäste wurden noch in das Urlaubsziel gebracht, jedoch zurück kamen sie meist nur auf eigene Kosten mit einer anderen Fluggesellschaft. Bedeutet, dass die Urlauber zusätzlich zur Angst, wie komme ich heim, doppelt in den Hotels und in den Flughäfen bezahlen mussten, obwohl vorher alles schon bezahlt war.
Selbst wenn durch unsere Regierung die Reisebeschränkungen in den EU-Staaten aufgehoben werden, bleibt es in Zeiten der Corona-Pandemie zusätzlich noch riskanter, mit der Lufthansa in den Urlaub zu fliegen. Weiß man, ob aus politischen Gründen wegen der Pandemie eine Rückreise oder aus Gründen der Pleite des Lufthansa-Konzerns überhaupt noch möglich ist? Wer bringt die Urlauber nach Hause, Herr Scholz oder Herr Altmaier?
 
Alois Sepp

Nachsatz:
Vermutlich wäre es für unseren eigenen Staat sinnvoller, die Milliardenspritze in die bundesdeutsche Luftwaffe zu geben. Unsere Politspitzen fliegen ja ohnehin schon mit Flugzeugen der Luftwaffe. Hier hätte die Regierung das absolute Mitsprache- und Steuerungsrecht. Die aus dem zivilen Luftverkehr gemachten Gewinne, würden der Staatskasse positiv zu Buche schlagen.
 


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Kommentare  

# LufthansaRoland Klose 2020-06-04 13:39
Schon komisch, überall gilt ein Sicherheitsabstand von mind. 1,50 m. Nur in Flugzeugen kann dieser Corona-Abstand noch unterboten werden. Glaube nur einer Statistik, die du selber gefälscht hast? Ja, es gilt aber auch: Vertraue nur einer Corona-Abstandsregel, die du selber nach Lust und Laune wieder korrgiert hast.

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