Parkraumnot und Freischankflächen - QR Code Friendly
Erschwerend zur allgemeinen Parkraumnot in Münchens, älteren Wohnvierteln kommt  noch hinzu, dass alle Parkausweisbesitzer ohnehin jeden Abend in ihrer Gegend umherkreisen, wie der Sputnik damals um den Mond. Dies ist unschwer täglich zu erleben, wenn man auf die Straße schaut! Dieser Zustand ist leider ganz massiv unter Einfluss der Grünengilde im Münchner Stadtrat entstanden. Es ist leider zu vermuten, dass die Stadt alleine schon aus Gewinnträchtigkeit heraus wesentlich mehr Ausweise ausstellt, als es überhaupt "Stellplätze" in dieser Gegend gibt. Momentan, wenn man den Meldungen glaubt, hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München wegen "CORONA" der Gastronomie 4.200 Parkplätze zugestanden. Bin überzeugt davon, dass die entfallenden Parkplätze im öffentlichen Bereich noch weit mehr werden.
Was tun die Parkausweisbesitzer bei dieser Misere? Sie gurken noch mehr in der Gegend herum, um einen von ihnen bezahlten Platz zu ergattern! Was nutzt eine "Parkberechtigung", wenn der Platz nicht vorhanden ist?
 
So etwas erfüllt den Tatbestand der "Nötigung", im weitesten Sinne auch "Betrug", meine ich. Doch wird es leider keinen Paragraphen dafür geben, kein Staatsanwalt dagegen Klage erheben, kein Gericht die handelnden Verwaltungsstuben zur Verantwortung ziehen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, besagt ketzerisch bemerkt, ein altes Sprichwort!
 
Ketzerische Frage an den Münchner Stadtrat, an die zweite Bürgermeisterin, Katrin Habenschaden:
Aus welchem Grunde bezahlt jeder Kraftfahrzeugbesitzer überhaupt noch eine Kfz.-Steuer. Die Kfz.-Steuer war doch schon Berechtigung dafür, dass man auf öffentlichem Grund sein Fahrzeug bewegen und abstellen darf! Oder irre ich mich da wieder nur, Frau Habenschaden? 
 
Desweiteren kommt direkt vor unserem Hause hinzu, dass durch die bei uns ansässige Lokalität, eine Pizzeria, mit ihren eigenen Lieferfahrzeugen und den Fahrzeugen der meist italienischen Gäste, fast die ganze Straße vor dem Hause belegen, sodass man ohne "Rangieren" kaum mehr in die eigene Tiefgarageneinfahrt einfahren kann. Durch die erweiterte Freischankfläche wurde es nur noch schlimmer.

Leider sieht man selten eine Polizeistreife, kommt dann tatsächlich mal eine angefahren, fährt sie selenruhig vorbei. Von den Parkraum-Überwachern für den ruhenden Verkehr, sieht man auch selten jemand. Verirrt sich mal dennoch eine Streife, geht man meistens in die andere Richtung, um nicht Handeln zu müssen.
 
Alois Sepp
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