Und wieder ein Grund mehr, an dem Corona-Debakel zu zweifeln! - QR Code Friendly
Der Kölner Medizinprofessor Matthias Schrappe hält die Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts für unzureichend. Sie hätten "keine Basis" und seien "das Papier nicht wert", auf dem sie geschrieben seien, sagte der frühere Vize-Vorsitzende des Sachverständigenrates Gesundheit gegenüber ZDFheute live. Die Zahlen würden erhoben und auf die Gesamtbevölkerung umgerechnet, ohne einzuberechnen, wie viele in der Gesamtbevölkerung vielleicht noch zusätzlich infiziert seien. Sie seien nicht geeignet, um damit politisch zu steuern.

Die Dunkelziffer sei extrem hoch, weil es sich um eine asymptomatische Krankheit handele, bei der viele Träger nichts von ihrer Infektion wüssten, mahnt Schrappe. Demnach könne man mit den erhobenen Daten und Antikörper-Studien nur kumulative Schätzungen vornehmen, aber nichts über das akute Infektionsgeschehen in Deutschland aussagen.

Eine Autorengruppe um Schrappe hatte in einem Thesenpapier solche zufällig ausgewählten Bevölkerungsstichproben gefordert. "Einfache Modellrechnungen zeigen, dass die 'Dunkelziffer' der Infektion in der nicht-getesteten Population um ein Vielfaches über der Zahl der bekannten, neu gemeldeten Infektionen (Melderate) liegt", heißt es darin.

Die Virologin Corinna Pietsch vom Universitätsklinikum Leipzig verweist im Gespräch mit ZDFheute live außerdem darauf, dass die Labore in Deutschland bundesweite Studien mit einer Vielzahl zusätzlicher Tests aktuell nicht leisten könnten: "Wir sind in der Situation, dass wir schon prüfen, wen wir überhaupt mit PCR-Tests aktuell testen. Denn wir sehen, dass weltweit auf dem Markt, bestimmte Dinge, die im Labor gebraucht werden, nicht verfügbar sind."

Wieder die Meinung des Leserbriefschreibers:
Tut mir leid, Frau Kanzlerin und alle Ihre Unterstützer. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass diejenigen, die gleich als "Verleumder, Verneiner, Zweifler oder Verschwörungstheoretiker"  hingestellt werden, eben doch Recht haben! Recht haben damit, dass die überschwänglichen "Anti-Corona-Maßnahmen" überzogen sind.
Mich wundert nicht, dass der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sowohl die Zahlen des RKI für zuverlässig erklärt und die Handlungen der Regierenden unterstützt um die Corona-Handlungen zu rechtfertigen. Wir dürfen zweifelsfrei annehmen, dass immer mehr hochrangige Fachexperten genau wissen was sie reden. Sie Alle können nicht als "Hohlköpfe" bezeichnet werden!

Alois Sepp
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Alois Sepp

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