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Es ist direkt einmal eine Erleichterung, nicht von "Corona", seinen Infektionen und Toten zu berichten. Seit heute sollte eine neue, 155 km lange, elektrifizierte Bahntrasse "München - Lindau - Zürich" in Betrieb gehen. Die Fahrzeit sollte von München nach Lindau nur noch knapp 2 Stunden dauern, bis Zürich letztlich dann etwa 3 1/2 Stunden. Besagte Strecke sollte jetzt nicht mehr mit Dieselloks gefahren werden.

Es darf wieder etwas nachgedacht, evtl. auch geschmunzelt werden:
Laut Meldungen brauchte man eine Planungszeit von 24 Jahren. Dass die Kosten gegenüber der Planung massiv überstiegen wurden ist ebenfalls verwunderlich. Man hat angeblich entsprechende Schallschutzwände und Schallschutz allgemein nicht eingerechnet. Wie wird bei der Bahn oder den Planungsbüros gearbeitet?

Allerdings verlief die Premiere heute nicht pannenfrei, heißt es. Von Zürich nach München verlief alles reibungslos. Bei der Rückfahrt des Schweizer Eurocity-Zug "Astoro" kam es in Lindau zu einer Panne. Der Zug wurde auf ein Gleis ohne Oberleitung umgeleitet, musste letztlich mit Hilfe einer Diesellok wieder auf das richtige Gleis gezogen werden.

Und so etwas passiert nach einer Planungszeit von 24 Jahren! Meine Meinung: Die Chinesen bringen solche Baumaßnahmen schneller fertig als unsere Deutsche Bahn, unsere Planungsbüros, Deutschland als angeblich hochtechnisiertes Land allgemein.

Alois Sepp
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Alois Sepp

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