Svenja Schulze - QR Code Friendly
Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will Gastronomen dazu verpflichten, Mehrwegverpackungen für alle Take-Away-Gerichte anzubieten. "Noch ist Wegwerfplastik die Regel, sagte Sie". "Mein Ziel ist, dass Mehrweg to go der neue Standard wird". Die Pflicht solle ab Januar 2023 für sogenannte „Letztvertreiber“ gelten.

Ketzerische Anmerkung:
Werte Frau Schulze, werden Sie auch schon aus dem Ausland ferngesteuert? Offensichtlich gibt es bei Ihnen auch die deutsche Sprache nicht mehr!
Im Prinzip ist es ja löblich, sich für Mehrwegverpackungen und Müllvermeidung einzusetzen. Sie wollen die Mehrwegverpackungen für Mitnahmeartikel zur Pflicht machen. Meines Erachtens ist Ihre Ansicht  sehr einseitig. Was ist mit den zig-millionenfach in Deutschland verkauften Blisterverpackungen? Verpackungen, die man ohne Werkzeuge kaum mehr öffnen kann. Verpackungen, bei denen man sich häufig verletzt, weil sie nach dem Öffnen scharfkantig sind! Es wäre wesentlich sinnvoller, alle Hersteller zu verpflichten, umweltfreundliche Verpackungsarten zu verwenden. Verpackungen die problemloser geöffnet und auch entsorgt werden können.
Ein normaler Haushalt ist heute kaum mehr in der Lage, den einmal ausgeleerten Mülleimer auch nur 1 Woche lang leer zu halten. Selbst die Verpackungen der Artikel des täglichen Bedarfes sind in der Menge alles andere als umweltfreundlich. Dafür sollten Sie sich einsetzen, nicht nur für die weiteren Belastungen der Gastronomiebetriebe.

Alois Sepp
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Alois Sepp

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