Typisch deutsch, Anbiederung pur! - QR Code Friendly
Typisch deutsch, Anbiederung pur, kann ich hier als Münchner nur bemerken. Heute ist über das Herz von München, dem "Viktualienmarkt" auszugsweise zu lesen: Mitten in der Pandemie überwindet der Viktualienmarkt eine Flaute. Es sind erstmals seit 2016 wieder alle Standl besetzt. Wegen der Corona-Beschränkungen bieten gut ein Dutzend Händler lediglich „Click & Collect“ an.
 
„Click & Collect“, wieder eine neue Wortschöpfung? Was soll der Schmarrn. Muss man sich bei uns schon zum Studium der Tageszeitung einen vollwertigen Dolmetscher zur Seite nehmen?

Es gibt kein Land, das sich so vermehrt, ja fast auschließlich dem Englischen anbiedert, als die Deutschen. So eine förmlich, zwangshafte Anbiederung erlebt man nirgens. Weder die Franzosen, noch die Engländer, noch viel weniger die Amerikaner, nehmen ein deutsches Wort in ihren Sprachschatz auf. Nur wir blöden Deutschen äffen alles aus dem Ausland nach. Ja, wir verdrängen unsere eigene Nationalität und Kultur mit aller Gewalt.

Da fällt mir immer wieder der Auspruch einer Türkin ein, die einmal zu mir sagte: "Was wollt Ihr Deutschen denn, in 30 Jahren gehört Deutschland uns und Ihr könnt dann schauen wo Ihr bleibt!"
Das Selbe passiert schon seit Jahren sprachlich in unserem eigenen Land. Beschämend und mehr als nachdenklich, kann ich das nur bezeichnen.
 
Alois Sepp
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