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Selbst erlebter Über-Bürokratius in Bezug Corona-Impfung!
 
Man kann als Handwerker und Praktiker fast nur noch den Kopf schütteln, über den Heiligen Bürokratius in Deutschland. Dieser Bürokratius wird sofort gegenwärtig, wenn man eine Corona-Impfung hinter sich gebracht hat. Papierkram über Papierkram, kann man hier nur noch sagen. Der eigentliche Impfvorgang dauert einen "Bruchteil" dessen, was alleine schon im Impfzentrum die Vorlaufzeit, Wartezeit, Papierbearbeitung usw. ausmachen!
 
Hinzu kommt, dass ein Ehepartner, der mit einer Person der Priorität 1 im gleichen Haushalt lebt und dauernd zusammen ist, nicht mitgeimpft werden kann, weil die Priorität, oder böse ausgedrückt, das ominöse Vitamin "B" fehlt. Auf die Befürchtung hin, dass ich als "Geimpfter" meine Ehefrau u.U. anstecken und in Gefahr bringen könnte, konnte mir der Impfarzt auch keine besondere Antwort geben.
Da wird aus allen Rohren geschossen, dass man möglichst schnell und umfassend impfen soll. Wenn man dann schon als Impfwilliger mit vor Ort ist, wird eine Impfung verweigert! Lieber wird unser Gesundheitssystem erneut in Anspruch genommen und unnötig Zeit und Geld vergeudet! Im anderen Falle hörte man immer wieder, dass unbenutzte Dosen weggeworfen werden müssen, weil impfende Personen fehlen. Was stimmt nun wirklich?
 
Heiligs Blechle, würde jetzt der Schwabe sagen! Ich sage als Münchner lapidar: "Nicht mehr nachzuvollziehen dieser Schwachsinn!" Ansonsten möchte ich anerkennend bemerken, dass das aufgebotene Personal auf allen Ebenen (Ordner, Einweiser, interner Shuttle-Bus, Ärzte, Schwestern usw.) auch am Sonntag hervorragende Arbeit geleistet haben. Da könnten sich unsere Politiker allesamt eine dicke Scheibe davon abschneiden.
 
Alois Sepp
 

Münchner Merkur Ausgabe Münchner Zeitung vom 23.03.2021 / Leserbriefe

Man kann als Handwerker und Praktiker fast nur noch den Kopf schütteln
über den heiligen Bürokratius in Deutschland. Er wird sofort gegenwärtig,
wenn man eine Corona-Impfung hinter sich gebracht hat.

"Papierkram über Papierkram", kann man hier nur noch sagen. Der eigent-
liche Impfvorgang dauert einen "Bruchteil" dessen, was alleine schon im Impf-
zentrum die Vorlaufzeit, Wartezeit, Papierbearbeitung
ausmachen! Hinzu kommt,
dass ein Ehepartner, der mit einer Person der
Priorität 1 im gleichen Haushalt
lebt und dauernd zusammen ist, nicht mitgeimpft werden kann, weil die Priori-
tät, oder böse ausgedrückt, das ominöse Vitamin "B" fehlt. Auf die Befürchtung hin, dass ich als "Geimpfter" meine Ehefrau unter Umstän-
den anstecken und in Gefahr bringen könnte, konnte mir der Impfarzt auch kei-
ne besondere Antwort geben. Da wird aus allen Rohren
geschossen, dass man
möglichst schnell und umfassend impfen soll. Wenn man dann schon als Impf-
williger mit vor Ort ist, wird eine Impfung verweigert! Lieber wird unser Gesund-
heitssystem erneut in Anspruch genommen und unnötig Zeit und Geld vergeu-
det! Heiligs Blechle, würde jetzt der Schwabe sagen! Ich sage als Münchner

lapidar: "Nicht mehr nachzuvollziehen dieser Schwachsinn!" Ansonsten
möchte ich anerkennend bemerken, dass das aufgebotene Personal auf
allen Ebenen auch am Sonntag hervorragende Arbeit geleistet haben.

Alois Sepp
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