Lob und Tadel in München (gedruckt) - QR Code Friendly
Zuerst der Tadel: Es ist im Sinne der vielen Münchner Bürger sehr schade, dass meines Wissens nur das Impfzentrum in Riem besteht. Hat man einen Termin bereits in Riem vereinbart, kann man seine Impfung offensichtlich nicht mehr umdisponieren, beispielsweise zum Hausarzt. (Hausärzte wurden ja wesentlich später erst eingebunden)

Etwas verhaltenes Lob:
Man kann zwar mit der sogenannten Grauhaar-Linie, spöttisch gesagt für die U-Bahn-Linie 2, relativ gut hinfahren. Ab Haltestelle Messe West steigt man in den Shuttlebus und fährt direkt bis zum Impfzentrum. Bis man sich jedoch, noch dazu bei schlechtem, naßkalten Wetter dort einfindet vergeht zwangsläufig geraume Zeit.

Will, oder muss man mit dem Auto fahren, ist es auch nicht so ganz einfach. Durch das enorme Verkehrsaufkommen, alleine nur für das Impfzentrum, gehen die letzten Kilometer sehr schleppend. Das Gute dabei ist, dass genügend Parkplätze mitsamt Einweiser-Personal zur Verfügung stehen.

Sehr großes Lob:
Die interne Organisation im Impfzentrum selbst kann man als mustergültig bezeichnen. Genügend Helfer, Einweiser wie auch medizinisches Personal sind vor Ort. Alle dort tätigen Personen sind hilfsbereit und sehr freundlich! Ganz besonders ist auch die Aufmerksamkeit des stets umhergehenden Personals im "Wartebereich" zu erwähnen. Vorbildlich ist auch, dass für gehbehinderte Menschen reichlich Rollstühle bereitgestellt werden.
Zur Erklärung: Der Wartebereich ist der Bereich, in dem sich die geimpften Personen nach ihrer Impfung noch eine Viertelstunde aufhalten sollen, bevor sie den Raum verlassen!
 
Alois Sepp
 
Münchner Abendzeitung vom 06.05.2021, S. 29 / Leserforum, Fast mustergültig


Zuerst der Tadel: Es ist im Sinne der vielen Münchner Bürger sehr schade, 
dass meines Wissens nur das Impfzentrum in Riem besteht. Hat
man einen
Termin bereits in Riem vereinbart, kann man seine Impfung
offensichtlich nicht
mehr umdisponieren, beispielsweise zum Hausarzt.
Hausärzte wurden ja we-
sentlich später erst eingebunden. Verhaltenes Lob: Man kann zwar mit der sogenannten Grauhaar-Linie,

spöttisch gesagt für die U2, relativ gut hinfahren. Ab Haltestelle Messe West
steigt man in den Shuttlebus und fährt direkt bis zum
Impfzentrum. Bis man sich
jedoch, noch dazu bei schlechtem Wetter dort
einfindet, vergeht zwangsläufig
geraume Zeit. Will oder muss man mit dem Auto fahren, ist es auch nicht so ganz
einfach.
Durch das enorme Verkehrsaufkommen, alleine nur für das
Impfzentrum, gehen
die letzten Kilometer sehr schleppend. Das Gute
dabei ist, dass genügend
Parkplätze samt Einweiser-Personal zur
Verfügung stehen. Sehr großes Lob: Die interne Organisation im Impfzentrum selbst kann man als
mustergültig bezeichnen. Genügend Helfer, Einweiser wie auch
medizinisches
Personal sind vor Ort. Ganz besonders ist die Aufmerk
samkeit des stets umher-
gehenden Personals im "Wartebereich" zu erwäh
nen. Vorbildlich ist auch, dass
für gehbehinderte Menschen reichlich
Rollstühle bereitgestellt werden.


Alois Sepp

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 
(Durchschnittliche Bewertung 4.8 bei 4 Bewertung(en))