Erleichterungen in vieler Munde! - QR Code Friendly
Zur Zeit hört man ja haufig schon fast von einer Art Impfneid. Impfneid auf diejenigen, die wegen der ominösen "Priorisierung" bevorzugt geimpft werden konnten. Es war sehr stark beeinflusst von der Aussage des RKI, dass die "Alten" am gefährdetsten sind. Bedacht wurde jedoch so viel wie nie, dass es viele "Alte" gegeben hat, die die Impfung wegen ihres Alters oder allgemeinen Gesundheitszustandes gar nicht wollten. Auch ich gehöre zu diesem Kreis, der gerne zu Gunsten Anderer, Jüngerer, zurückgestanden hätte.
 
Zurück zum Impfneid. Als ich die 2. Impfung bekam, sagte mir der nette Impfarzt: "Wir Jüngere stehen zu Gunsten der Älteren gerne mit der Impfung zurück!". Ich erwiderte darauf, dass ich gerne zu Gunsten der Jüngeren zurückgesteckt hätte, weil ich persönlich keine Angst vor diesem Virus, vor dieser Pandemie hatte, ich alles vermieden habe, mir dieses Virus einzufangen!
Natürlich sollte man das Kind jetzt nicht mit dem Bade ausschütten und mit aller Gewalt an Zwangsmaßnahmen festhalten. Die ewige Debatte über mehr Freiraum für die Geimpften ist meines Erachtens kontraproduktiv. Es sollte wesentlich mehr und besser darauf geachtet werden, dass man bei Vorhandensein des Impfstoffes, JEDEN Impfwilligen mit der Dosis versorgt. Dadurch entsteht wesentlich schneller die so genannte "Herden-Immunität!"

Auch ist es nicht sinnvoll, an Zwangs-Tests in unseren Senioreneinrichtungen festzuhalten, wenn dort die Durchimpfung bereits erfolgreich durchgeführt wurde, Angehörige wie auch Besucher selbst ebenfalls schon geimpft sind. Unsere Seniorinnen und Senioren haben durch durch die auferlegten Zwangsmaßnahmen bereits genug gelitten, wurden häufig an die Entbehrungen während der Weltkriege erinnert.
 
Schluss mit der Neiddebatte also, gewisse Erleichterungen sind berechtigt. Auch wir Ältere, auch wir bereits Geimpften sind der Hoffnung, dass es durch die erfolgreichen Impfungen allgemein besser wird.
 
Alois Sepp
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