Die katholischen Kirchen jammern! - QR Code Friendly
In der heutigen Pressemeldung wird von den kath. Bistümern darüber gejammert, dass durch "Corona", sowie den "Missbrauchsfällen und Kirchenaustritten" Kirchensteuereinbrüche zu verzeichnen sind, dass Kirchenschließungen kein Tabu mehr sind. Es wird darüber gejammert, dass bestimmte kirchliche Leistungen NICHT mehr angeboten werden können. Alles recht und schön werte Verantwortliche in der Kirche!

Meine Meinung:
Fest steht doch schon seit Jahren, dass speziell die katholische Kirche, wie auch ihre sonstigen kirchlichen Einrichtungen ihre hauptamtlichen Leistungen zum Nachteil der Betroffenen zurückgefahren haben. Alle diese Einrichtungen, speziell im sozialen Bereich, kommen doch jetzt schon gar nicht mehr ohne der ehrenamtlichen Mitarbeiter aus. Man darf als Außenstehender schon die Frage stellen: "wo bleibt das ganze Geld der Einnahmen?"
 
Bezüglich Kirchenschließungen sei auch noch gesagt, dass jetzt schon seit längerem sogenannte Pfarrverbände gegründet wurden. Heißt, dass der kath. Geistliche für mehrere Pfarreien zuständig ist und zwischen diesen hin und her geistert. Die seelsorgerische Leistungsfähigkeit kann nur weniger werden.
Durch die überaus starre und verknöcherte Haltung des kath. Klerus wird verhindert für Nachwuchskräfte zu sorgen. So manche Kirchen bleiben zwangsweise verwaist, die Schließung wäre nur sinnvoll.
 
Die kath. Kirche knebelt sich immer wieder selbst durch ihr eigenes, starres Verhalten. Die Schuld jetzt nur bei den Kirchenaustritten und Mindereinnahmen zu suchen ist der falsche Weg.
 
Alois Sepp
 
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Alois Sepp

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