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In den Rundfunknachrichten, im Internetforum, wie auch in der AZ vom 06.07.12 wird die Beschneidung von Buben und Mädchen wieder angesprochen. Ich weiß nicht, was es hier großartig zu debattieren gibt.
Wir leben in Deutschland, sind somit alle dem deutschen Grundrecht verpflichtet. Dies gilt für kirchliche und angeblich religiöse Riten genau so, denn Staatsrecht geht vor Kirchenrecht.
Wem das bei uns in Deutschland nicht gefällt, der kann unser Land ja verlassen, es zwingt niemanden, bei uns leben zu müssen, wenn er seine religiösen Wertschätzungen nicht repräsentiert genug findet.
Traurig genug, wenn sich deutsche Juristen wegen der angegebenen religiösen Hintergründe für andersartige Religionen den Kopf machen und nach Öffnungsklauseln suchen.
Wenn es soweit kommt, sind wir nicht mehr weit weg davon, dass unter angeblich religiösen Gründen dann noch weitergehendere Körpermißhandlungen die Regel werden.
Hier sollte sich die deutsche Justiz anschicken, auch dem grauen Markt von Körpermißhandlungen einen gewaltigen Riegel vorschieben.
Alois Sepp