Was kostet uns der neu gewählte Bundestag? - QR Code Friendly
Jeder Abgeordnete wird monatlich mit einer Diät von brutto 9.541,74 Euro entschädigt.
Hinzu kommt die steuerfreie Kostenpauschale, sie beträgt 4.318,38 Euro monatlich. Die Kostenpauschale beinhaltet: Ausgaben für die Einrichtung, Unterhaltung der Wahlkreisbüros und Kosten für den Zweitwohnsitz.

Dazu kommen 12.000 Euro im Jahr für die Büroausstattung, wie z.B. Schreibmaterial, Notebooks oder iPads.
Und natürlich braucht man als Abgeordneter Personal. Monatlich bekommen sie dafür 20.870 Euro.
Monatliche Kosten für uns Steuerzahler:
                      9.541,74 €
                      4.318,38 €
                      1.000,00 €
                    20.870,00 €. Das sind schlappe 35.730,12 Euro.

Man könnte fast sagen, dass sich die Politikerkaste im Bundestag fürstlich mit stetig erhöhenden Kosten vom Steuerzahler aushalten lässt. Dabei kann man bei vielen Bundestagsdebatten, die im Fernsehen gesendet werden feststellen, dass optisch gesehen zwei Drittel des Plenarsaales leer sind! Somit ist der deutsche Bundestag der lukrativste Selbstbedienungsladen!
 
Kein Wunder in meinen Augen, dass sich Hinz und Kunz in den Bundestag drängt. Darüber hinaus kommt meiner Information nach die fürstliche Pensionsversorgung ab 1 Legislaturperiode, und das bis ans Lebensende.

Quelle: Diese Zahlen wurden mir heute per WhatsApp zugesandt.
 
Alois Sepp

Nachtrag 02.10.2021:

Erschreckend viel, mit fast 36.000 €/Monat per Bundestagsabgeordnetem. Da ist es wirklich kein Wunder, daß sich viele um ein Mandat bemühen, insbesondere Jugendliche. Vom Kreißsaal in den Hörsaal und dann in den Plenarsaal.
Und alles, ohne zuvor selbst je einen eigenen Cent verdient zu haben und je eine Arbeitstätigkeit aufgenommen zu haben. Ich würde das Wahlgesetz für neue Mitglieder im Bundestag ändern, so daß keiner ein aktives Wahlrecht bekommt ohne Nachweis, 10 Jahre zuvor einer geregelten Arbeit mit selbst verdientem Salär nachgegangen zu sein.
Ebenso erschreckend ist, dass so eine Änderung im Wahlgesetzt "NIE" kommen wird, würde doch deren Grundgedanke ins Wasser fallen!
 
 
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Alois Sepp

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