Soeben lese ich in der AZ, dass der Trappentreutunnel in München für schlappe 30 Millionen Euro ab 2014 saniert werden muss. Geraume Zeit vorher war die Donnersberger-Brücke mit massiven Sanierungsmaßnahmen dran. Die Aufzählungen könnten in München weitergeführt werden, es sind Gebäude, Brücken oder auch sonstige Bauwerke in der Stadt, die nach 30 oder 40 Jahren mit massivem Kostenaufwand erneuert oder saniert werden müssen.

Was waren die alten Baumeister doch für Idioten, wenn ihre Bauwerke hunderte von Jahren aushalten, obwohl sie auch den heutigen Umweltbedingungen unterliegen. Die Architekten und Baumeister der "Jetzt-Zeit" haben Computer und jegliche technische Unterstützungen, wie auch Materialien, die, so meint man, besser sein müssten als die früheren. Oder liegt es vielleicht an den sonstigen "Verschiebungen" von Materialien, die zu einer schlechteren Qualität zur Bauzeit führen? Ich weiß, es kann boshaft klingen, der Verdacht ist jedoch schon sehr nahe dran. Könnte es auch sein, dass immer wieder nur aus Kostengründen das absolute Minimum an Material-Qualität genommen wird, die Unterstützung durch Computer mit den Mindestanforderungen noch unterstützt und gefördert wird?

Alois Sepp

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