Bevor ich den Beitrag von Handwerkspräsidenten Otto Kentzler nicht in der AZ las, sondern nur die Überschrift auf der Titelseite, wurde ich gleich wieder wütend. Bei dem Gedankengang, dass Krankenpfleger, Krankenschwestern, Pflasterer, Maurer, Bodenleger, Fliesenleger und noch viele andere Berufszweige mit ihrer überaus schweren körperlichen Tätigkeit noch wesentlich länger arbeiten und ausgequetscht werden sollen, stieg in mir die Wut in den Kopf. Wenn es aber wirklich und ehrlich so sein sollte wie Herr Kentzler es in seinem Zeitungsartikel der AZ darstellte, dass die Betriebe zwischenzeitlich draufgekommen sind, dass die Berufserfahrung der älteren Mitarbeiter auch etwas wert ist, ist es ja löblich. Zumal es in dem Artikel heißt: "Wer kann soll bis 70 arbeiten!"
Dem Beitrag von Wirtschaftsredakteurin Susanne Stephan in der AZ. ist ansonsten nichts hinzuzufügen.

Alois Sepp

Nachsatz: Ich kann mich noch gut an die Zeitren erinnern, wo den etwas Älteren der Belegschaft der Garaus gemacht wurde, die Jüngeren es besser und schneller können! Wo sind dann jetzt die Jüngeren, die Schnelleren?

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare