Auch die Stadt München hat merkwürdige Sichherheitsvorstellungen  - QR Code Friendly


Wer glaubt, dass sich nur Spionagedienste zu Abstrusitäten  in Sachen Sicherheit versteigern, der irrt.
Auch die Stadt München hat sich hierzu etwas Pikantes   einfallen lassen.  Behindert  wird dadurch vor allem  der Bürger, der an eine Verwaltungsstelle unter einer muenchen.de  Adresse eine E-Mail schreiben möchte.
Sollten Ihre E-Mails immer wieder als unzustellbar zurückkommen, liegt es wahrscheinlich daran, dass Ihr Internetprovider, auch wenn der deutsch und völlig harmlos ist,  für die städtischen Server nicht freigeschaltet ist.  Das dürfte eine ziemlich einmalige "Sicherheitsstrategie"  einer deutschen Stadt sein.  Telefonisch den Grund der Rücksendungen herauszufinden ist nicht einfach, denn auch die verschiedenen städtischen Adressaten sind von diesem Sicherheitsfeature nicht so ausreichend informiert, dass sie einem den Grund für die Emailabweisungen sagen könnten.
Der Erfinder des genialen Sicherheitsfeatures ist die Firma "it@M", ein städtischer Eigenbetrieb für „Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München“, "der leistungsfähige Dienstleister für die IT der Landeshauptstadt München". 
Wenn man nach ca. einem halben Dutzend Telefongesprächen endlich herausgefunden hat, warum die Emails an alle  Adressen mit der Domän muenchen.de  immer wieder zurückkommen,  kann man sich dort freischalten lassen. Immerhin! Toller Bürgerservice.

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