Der Kick der Geschwindigkeit und der Tod - QR Code Friendly


LESERBRIEF an AZ und tz zum Tod des Porschefahrer Dr. Rittweger


Der Tod des Porschefahrers  zeigt auf drastische Weise, dass  die Forderungen nach einem Tempolimit nicht  von Spaßverderbern kommt, sondern von Menschen, die begriffen haben, dass das Leben wichtiger ist, als  der Kick der Geschwindigkeit.  Die Witwe und die Töchter des Toten wissen das jetzt auch. Wenigstens hat ihn sein Wahnsinn nur das eigene Leben gekostet.

Laut Bayerischer Verkehrsunfallstatistik 2012 ist überhöhte Geschwindigkeit mit weitem Abstand die Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle. Vielleicht starten seine beiden  erfolgreichen Brüder jetzt eine Kampagne zur Einführung einer Höchstgeschwindigkeit. Das wäre  sinnvoller als das Payback-System, das einer der Brüder Rittweger erfunden hat. Es wäre ein Bonussystem für das Leben.

 



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Kommentare  

# Alois Sepp 2014-08-20 22:20
Es kommt immer darauf an, wie man ein Tempolimit betrachtet. In der Stadt ist ein Tempolimit mit 50 km/h normal und richtig, eines mit 30 km/h schon umstrittener. Je langsamer ich einen Verkehrsweg mache, um so mehr an unerwünschten Stickoxyden produziert man. (Elektrofahrzeuge sind leider noch viel zu teuer, haben zudem noch zu wenig garantierte Leistung und Reichweite) Es kommt immer auf den jeweiligen Verkehrsweg an. Eine kurvenreiche und unübersichtliche Stelle rechtfertigt immer ein Tempolimit, weil es leider immer wieder "Selbstüberschätzer und Angeber" gibt.
Es ist aber nicht ganz logisch, etwa 20 Millionen Kraftfahrer in Sippenhaft zu nehmen, wegen einiger uneinsichtiger Idioten auf der Straße. Bedenkt man, dass die vielen Millionen Kraftfahrer sehr viele Millionen Fahrkilometer unfallfrei und unbeanstandet zurücklegen, relativiert sich die Betrachtungsweise wieder. Natürlich ist jeder "Tote" zu viel, das ist aber in allen Bereichen so. Auch die Toten durch Ärzteversagen und Hygienemangel sind nicht zu unterschätzen.

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