Obamas Selbstdemontage - QR Code Friendly

Der Mensch schützt seine eigene Würde dadurch am besten, dass er sich Ärger nicht anmerken lässt. Obama tut das Gegenteil. Er wird aus Zorn über die nicht nach seinen Vorstellungen verlaufene Präsidentenwahl zum Racheengel. Ein Staatsoberhaupt sollte nach Recht und Gerechtigkeit streben – vor dem Internationalen Gerichtshof oder vor dem Internationalen Strafgerichtshof – und  das Trachten nach Rache und Vergeltung Trunkenbolden in einer Spelunke überlassen, die sich beim Falschspiel erwischen. Die USA sind eine Nation, die mit ihren elektronischen Mitteln die ganze Welt skrupellos abhört. Wie kann es sein, dass eine solche Nation so einfältig ist, dass sie nicht verhindern  kann, dass ein „elektronischer Eindringling“ die eigenen Präsidentenwahlen stört? Das fällt unter die Rubrik „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Obama und die USA sollten, bevor sie Putin anklagen, erst einmal bei sich selber schauen, was alles nicht stimmt. Das Wahlmännersystem, das Hilary Clintons Sieg verhindert hat, beruht offensichtlich auf den Bevölkerungsdichten in den USA von 1787, so dass die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Kandidatin gar nicht genützt hat. Erschwerend kommt hinzu, dass der Präsident der Vereinigten Staaten in den 50 US – Staaten nicht einmal nach einem einheitlichen Wahlverfahren gewählt wird.Was sind das überhaupt für Wahlen? Kandidieren kann nur jemand für das Präsidentenamt, der die benötigten Millionen für den Wahlkampf verfügbar hat. Der beste Mann oder die beste Frau für das höchste Amt der Vereinigten Staaten, die sich unerkannt in der Mittelklasse oder der Unterklasse befinden, haben nie eine Chance. Etwa ein Prozent der amerikanischen Bevölkerung sind Millionäre, aber 50 Prozent der Kongressabgeordneten. Die Millionärsbesetzung des Kongresses hat die folgenden statistischen Daten der USA produziert:  Staatsverschuldung:  20 Billionen Dollar und  7000 Atomsprengköpfe für die Vertiefung des Weltfriedens. Die ganze Welt weiß, dass es zwei Liebesbeziehungen nicht gibt, eine zwischen Obama und Putin und eine zwischen Obama und Trump. Obama hätte mit politischer Zurückhaltung in den letzten vier Wochen seiner Amtszeit seine Würde gewahrt, aber der Hinauswurf von zwei Dutzend russischen Diplomaten aus den USA erscheint geradezu als Zeichen von Hass eines Mannes, der seine Selbstkontrolle verloren hat. Er wird damit die Umsetzung der Pläne, die Donald Trump für die Zeit nach dem 20. Januar 2017 hat, nicht vereiteln können. Voraussetzung dafür ist, dass Donald Trump überhaupt weiß, was er will. Leider sieht es nicht immer danach aus. Meinung des Lesebriefschreibers: wenn sein Beraterstab und sein Kabinett diesen Donald Trump nicht sehr verantwortungsbewusst "an der kurzen Leine" führen, hat der Träumer von der weiteren nuklearen Aufrüstung der USA die Fähigkeit, in „vertrauensvoller Zusammenarbeit" mit dem Koreaner Kim Yong Un in einem "atomaren Koller" die Welt zu vernichten! Es mag durchaus sein, dass der Tag kommt, an dem das Volk der Vereinigten Staaten sich nach Barack Obama zurücksehnt. Otfried Schrot

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Otfried Schrot

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