Die Muskelprotze - QR Code Friendly

Am 13. Mai 2017 lief die Nachricht durch die Medien, dass sowohl Kim Yong Un als auch Donald Trump „unter passenden Umständen und den richtigen Bedingungen“ zu Gesprächen miteinander bereit seien. Die guten Absichten sind wieder versickert, und die Muskelprotze in den USA und in Nordkorea führen sich wieder ihre Raketen vor. Was soll das? Weshalb hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, nicht die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen, die zur Gesprächsbereitschaft ausgestreckten Hände ineinander zu legen, erkennend, dass er der einzige ist, der die Autorität hat, die beiden Herren am Konferenztisch zusammenzuführen? So verpassen politische Schlafmützen immer wieder günstige Gelegenheiten in der Weltgeschichte, um Schlimmes zu verhindern. Wenn erst der nukleare Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA mit Interkontinentalraketen die halbe Welt mit radioaktivem Niederschlag verstrahlt hat, dann wird das Gejammer auf Erden groß sein. Zu spät werden sich die Initiatoren dieses Raketengewitters dann fragen, welchen Sinn das Ganze gehabt hat. Zu spät werden sie sich fragen, was eigentlich danach kommen soll. Die USA und Nordkorea haben keine gemeinsame Grenze, über die sie sich streiten können. Donald Trump und Kim Yong Un haben sich nie eine Schlägerei geliefert, einander nie beschossen, einander nie einen finanziellen oder wirtschaftlichen Schaden zugefügt, einander nie die Frauen ausgespannt. Was soll also der sinnlose Hahnenkampf? Generalsekretär Antonio Guterrez, greifen Sie ein! Otfried Schrot, Oberstleutnant a.D.

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Otfried Schrot

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