Donald,Tod und Teufel - QR Code Friendly
Dieser Mann beherrscht nicht umsonst die Schlagzeilen der Welt. Seine Wähler haben nicht begriffen, dass es nicht reicht, ein wichtigtuerischer, unterhaltsamer und zugleich hasserfüllter Spaßvogel zu sein, der seine Gegner mit groben Sprüchen zudeckt, um mit diesen Charaktereigenschaften eine Weltmacht zu führen. Der Mann ist vollkommen unfähig, Konflikte zu lösen, aber dafür außerordentlich begabt, sie bis an den Rand des Krieges aufzuheizen. Die Persönlichkeit Donald Trumps lehrt uns, dass allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahlen nicht nur keine Garantie dafür bieten, dass der fähigste Politiker „nach ganz oben“ kommt, sondern auch nicht einmal dafür, dass der weit und breit gefährlichste Mann nicht plötzlich die höchste Macht in die Hand bekommt und eine traurige Berühmtheit als oberster Brandstifter der Welt erlangt, der Tag für Tag in einem anderen Teil der Welt Streit sucht. Alle Demokratien der Welt werden im Interesse ihres Überlebens ihre Gesetze überarbeiten müssen, um zu verhindern, dass solche Gestalten in Zukunft an die Macht kommen. In Anbetracht der zahlreichen absonderlichen Typen, die in verschiedenen Staaten der Welt Macht ausüben, hat die Menschheit noch einen weiten Weg vor sich. Nicht nur die bei künftigen Wahlen an die Macht kommenden Politiker sind ein Unsicherheitsfaktor, sondern auch die seit Jahrzehnten ungelösten großen Konflikte. Der Nahost – Konflikt (seit der  Veröffentlichung von Theodor Herzls Programmschrift „der Judenstaat“ im Jahre 1896) , der Kaschmir – Konflikt (seit der Teilung Indiens 1947) und der Korea – Konflikt (seit dem Ende des Korea – Krieges 1953) liegen ruhenden Vulkanen gleich seit Jahrzehnten im „Kühlschrank der Weltpolitik“, ohne dass die internationale Politik fähig und willens gewesen wäre, sie einer Lösung zuzuführen. Diese Vulkane können jederzeit ausbrechen, weil sich in der zurückliegenden Zeit einfach niemand für eine schnelle Lösung verantwortlich gefühlt hat. Nun sehen wir am Beispiel des Korea – Konfliktes und des Nahost – Konfliktes, was dabei herauskommt, wenn man zu lange tatenlos zuwartet, bis ungeschickte Politikerfinger mit diesen Konflikten anfangen zu spielen wie  ahnungslose Bengel mit einer entsicherten Handgranate, die sie auf dem Spielplatz gefunden haben und mit der sie sich nun hart am Rande einer Katastrophe bewegen. Der Choleriker Donald Trump hat die Verfügungsgewalt über 6800 Atomsprengköpfe. Möge es der Menschheit erspart bleiben, dass er in einem Wutanfall davon Gebrauch macht! Das Gleiche gilt für die übrigen acht Atomwaffen besitzenden Staaten.  Aus diesem Grunde benötigt die Menschheit ganz dringend ein zuverlässiges völkerrechtlich verbindliches Verfahren zur gewaltlosen Lösung von internationalen politischen Konflikten, zu dessen Übernahme und Einhaltung sich alle Staaten der Welt in einem internationalen Vertrag verpflichten müssen, dessen Anwendung auf Initiative und unter der Leitung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen erfolgt und dessen Missachtung mit internationaler Ächtung des Vertragsbrechers bestraft wird. Obwohl das politische Establishment der Welt 1945 in der Präambel zur Charta der Vereinten Nationen der Menschheit die Abschaffung des Krieges versprochen hat, ist daraus bis heute nichts geworden – eben weil das völkerrechtlich verankerte Universale Gewaltlose Konfliktlösungsverfahren gefehlt hat. Der Leserbriefschreiber bietet daher den mächtigen, aber  nicht allzu fähigen politischen Führern der Welt für die Erfüllung des Versprechens, den Krieg abzuschaffen, ein von ihm konzipiertes gewaltloses Verfahren zur Lösung der großen politischen Konflikte der Welt an und ist bereit, bei seiner Einführung mitzuwirken. Mögen die Mächtigen der Welt das Angebot annehmen! (Otfried Schrot: „Zwanzig Appelle eines Zornigen an die Welt oder der Ersatz für den Krieg“ erschienen im Novum – Verlag, ISBN 978-3-99038-326-1) Der Verfasser wird eventuelle Erlöse aus dem Verkauf den Kriegsopfern in aller Welt, den Opfern menschlicher Dummheit und Verantwortungslosigkeit, zur Verfügung stellen! Otfried Schrot
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