Rundblick eines zornigen Weltbürgers - QR Code Friendly
Wenn Afghanistan so sicher ist, dass man es verantworten kann, afghanische Flüchtlinge wieder in ihre Heimat abzuschieben, dann kann man es auch verantworten, die deutschen Soldaten endlich aus diesem Lande wieder zurückzuholen, die dort unter der Führung eines amerikanischen Präsidenten Krieg führen, der es nicht nur nicht wert ist, sondern in seiner Unberechenbarkeit eine Gefahr für die Welt. Ich fordere eine Kriegsbeendigungskonferenz für Afghanistan und eine Kriegsbeendigungskonferenz für Syrien bei gleichzeitiger Unterbindung der Waffenzuflüsse zu beiden Kriegsschauplätzen. Die ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates in der UN – Generalversammlung, Hauptschuldige für die Übel der Welt, sollen bitte endlich einmal etwas für den Frieden in der Welt tun, nachdem sie 70 Jahre lang das Gegenteil getan haben. Es muss ein Ende haben, dass die Aktionäre der Rüstungsindustrie des ganzen Planeten mit ihren opulenten Spenden an einen willfährigen politischen Apparat den Lauf der Weltgeschichte bestimmen, in dem immer wieder neue  Kriegsgründe erfunden werden, die eine weltweite Auffüllung der Auftragsbücher der Rüstungsindustrie mit den Geldern ohnmächtiger Steuerzahler rechtfertigen. Die USA sollen gefälligst den Islamischen Staat allein aus der Welt schaffen, denn er ist, wie man im Internet nachlesen kann, ein ausschließliches Produkt der amerikanischen völkerrechtswidrigen Kriegführung im Irak -  angestiftet von einem republikanischen Präsidenten! Die Wahl Donald Trumps ist ferner ein Beweis für die Notwendigkeit der Weiterentwicklung des internationalen Rechtes dahingehend, dass künftig erst eine Mehrheit der Regierungen der Welt der Wahl eines solchen Mannes zustimmen muss, bevor er in das internationale politische Geschäft einsteigen darf. Es sollte sich möglichst nicht wiederholen, dass eine von einem Komiker aufgeputschte Menge von „Hillbillys“ den Weltuntergang herbei wählt mit der Folge, dass ein geistig Beschränkter internationale Verträge – wie  den Klimavertrag – einfach bricht, von denen das Schicksal der Menschheit abhängt. So etwas darf sich nicht wiederholen! Nun zu Deutschland.  Entweder wir nehmen unser Grundgesetz wörtlich so wie es auf dem Papier steht oder wir  schaffen uns ein neues.   Im Grundgesetz steht im Artikel 6 Absatz 1: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze des Staates!“ In Anbetracht dieser Tatsache ist allein eine Diskussion über die Einschränkung des Familiennachzuges für Flüchtlinge bereits ein Verfassungsbruch, Herr Seehofer! Sie sollten in Anbetracht dieser Ungeheuerlichkeit einmal darüber nachdenken, ob es nicht realitätsnäher wäre, das „C“ im Namen Ihrer Partei ganz unauffällig zu „entsorgen“. Des Weiteren ist es eine Unsitte deutscher Politiker in Führungspositionen, nicht rechtzeitig jüngere Politiker für ihre Ämter  nachzuziehen. Der Leserbriefschreiber fragt sich, was die CDU tun wird, falls die Bundeskanzlerin Angela Merkel auch bei dem zweiten Versuch, eine Regierung zu bilden, scheitert und danach vernünftigerweise bei Neuwahlen zum Bundestag nicht noch einmal kandidieren wird, um einem dritten  Fiasko zu entgehen. Wer soll dann für das Amt des Bundeskanzlers kandidieren? Herr Gauland? Wo ist der „Emmanuel Macron“ der CDU? Er ist nicht in Sicht. Otfried Schrot
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