Zorniger Appell an den Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz - QR Code Friendly
 Reuters: Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz ,Wolfgang Ischinger, hat kurz vor Beginn des internationalen Spitzen –Treffens  ein düsteres Bild von der aktuellen weltpolitischen Gefährdungslage gezeichnet. "Wir haben noch nie seit dem Ende der Sowjetunion eine so hohe Gefahr einer militärischen Konfrontation von Großmächten gehabt", sagte Ischinger am Freitag im Deutschlandfunk. Das Misstrauen zwischen den Militärführungen in Moskau und Washington sei abgrundtief. "Es könnte gar nicht schlimmer sein." Damit einher gehe die Gefahr von Missverständnissen, von Fehlkalkulationen, die zu ungewollten militärischen Auseinandersetzungen führen könnten. Diese sei größer, als er sie in den letzten 30 Jahren in Erinnerung habe. Stellungnahme des Leserbriefschreibers: „Herr Ischinger, wenn die Dinge so sind wie Sie sie beschreiben, dann hat die OSZE unter ihrem Vorsitzenden, dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, jämmerlich versagt, denn sie ist zu dem Zwecke gegründet worden,   Vertrauen zwischen Ost und West zu schaffen. Statt zu jammern, sollten Sie einen konstruktiven Vorschlag zur Lösung des Problems machen. Ich, der Leserbriefschreiber, nehme Ihnen die Arbeit ab. Stellen Sie einen internationalen Expertenstab zusammen, der in der Lage ist, die Kosten eines Krieges zwischen der NATO und Russland zu berechnen – für ein Vierteljahr, für ein halbes Jahr, für ein Jahr oder für 16 Jahre wie in Afghanistan – zum  einen die Kosten für den Betrieb der Kriegsmaschinerie, zum anderen die Kosten für den Wiederaufbau nach dem Ende des Krieges, bestellen Sie Donald Trump und Wladimir Putin zu dem Kriegsspiel im strategischen Sandkasten dazu und vor allem den großen Untätigen, den Vorsitzenden der OSZE, Sebastian Kurz, lassen Sie Trump und Putin einander die Gründe für ihr wechselseitiges Misstrauen erklären, geben Sie Herrn Kurz die Chance, zu vermitteln und lassen Sie dann im Beisein der drei Herren von dem anwesenden Expertenstab ausrechnen, welche Kriegskosten auf beide Seiten zukommen. Es wird eine faszinierende Rechnung  sein – mit  unendlich großem Aufwand und „Null Ertrag“! Anschließend fragen Sie die Herren Trump und Putin, ob sie es in Anbetracht der zu erwartenden astronomischen Kosten eines Krieges nicht doch vorziehen, unter der Leitung des österreichischen Bundeskanzlers und Vorsitzenden der OSZE , Sebastian Kurz, nach einer gewaltfreien Lösung Ihrer Meinungsverschiedenheiten zu suchen. Vielleicht fragen Sie die beiden Herren  am Rande der Konferenz zusätzlich zum einen, weshalb Sie überhaupt gegeneinander Krieg führen wollen , zum zweiten, weshalb sie auf dem G 20 – Gipfel in Hamburg, als sich beide begegnet sind, nicht die Chance zu einem Kriegsvermeidungsgespräch genutzt haben, und fragen Sie die Herren zum dritten, ob sie jemals einen Blick in die Charta der Vereinten Nationen geworfen haben, in deren Präambel 1945 von den Unterzeichnern einschließlich der USA und Russlands der Beschluss fixiert worden ist:“Wir sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren!“Eines sieht der Leserbriefschreiber als extrem wahrscheinlich an: sollten die beiden Herren es zu einem Krieg kommen lassen – mit  völlig ungewisser Länge und völlig ungewissem Ausgang einschließlich der Möglichkeit des vorzeitigen Todes der beiden Hauptdarsteller – werden beide mit einer Wiederwahl durch ihre beiden Völker nicht rechnen können!“ Da Wolfgang Ischinger auf die Zuschriften gewöhnlicher Sterblicher nicht antwortet, bleibt dem Leserbriefschreiber nichts anderes übrig, als seinen Zorn auf ihn öffentlich zu machen. Otfried Schrot
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