Angela Merkels Klagelied über die armen Syrer - QR Code Friendly
Freenet.de: Merkel fordert stärkeres Engagement gegen "Massaker" in Syrien. Angesichts des brutalen Vorgehens der Kriegsparteien gegen Zivilisten in Syrien sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die internationale Gemeinschaft dringend in der Pflicht: "Wir müssen alles, was in unserer Kraft steht, tun, damit dieses Massaker ein Ende findet", sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Merkel warf Syriens Regierung einen Feldzug gegen das eigene Volk vor: "Was wir im Augenblick sehen, die schrecklichen Ereignisse in Syrien, der Kampf eines Regimes nicht gegen Terroristen, sondern gegen seine eigene Bevölkerung, die Tötung von Kindern, das Zerstören von Krankenhäusern, all das ist ein Massaker, das es zu verurteilen gilt." Die Kanzlerin forderte dabei insbesondere die Europäer zu einer stärkeren Rolle auf, "dass wir ein solches Massaker beenden können". Merkel mahnte: "Darum müssen wir uns als Europäer bemühen.“ Stellungnahme des Leserbriefschreibers: „Frau Bundeskanzlerin, Sie sind – geschäftsführende – Regierungschefin des Landes, dass sich den viertgrößten Waffenexport der Welt leistet und damit den viertgrößten Anteil an Schuld an den Kriegen auf diesem Planeten hat – einschließlich der Produktion von Toten, Invaliden, Hinterbliebenen und Flüchtlingsströmen, die sich vor allem das für sie attraktivste Land zum Ziele nehmen, nämlich Deutschland. Was wir an Waffen in die Welt hinaus senden, bekommen wir von den Schlachtfeldern  in Gestalt von Flüchtlingsströmen zurück! Verdrängen Sie das nicht bei  Ihren Trauerreden! Wenn Sie wirklich etwas Wesentliches zur Lösung dieses Problems tun wollen, dann stellen Sie sich vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen und fordern Sie in einer mannhaften Rede den Abschluss eines internationalen Vertrages über die vollständige Einstellung aller Exporte von Kriegsgütern! Nur so können Sie das Flüchtlingsproblem ein für allemal lösen! Dann müssen Sie allerdings auch den Abschluss eines internationalen Vertrages über die Zuweisung neuer Erwerbsquellen für die internationale Rüstungsindustrie fordern wie z.B. die Massenproduktion von Gütern aller Art für die Bevölkerung von Katastrophengebieten, sonst wird die Rüstungsindustrie versuchen, durch Zahlung opulenter Gelder an den politischen Apparat der Welt die alte Ordnung von Mord und Totschlag beizubehalten. Zusätzlich müssen Sie von der UNO eine neue internationale Vereinbarung über die gewaltlose Lösung aller internationalen Konflikte durch Schaffung eines Netzes von politischen Moderatoren fordern, die zwischen Konfliktparteien so lange eingesetzt werden, bis sie einen Ausgleich erzielt haben. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, falls Ihnen meine Vorschläge nicht gefallen, so lassen Sie sich doch von Herrn Schäuble einmal ausrechnen, in welchem Verhältnis die Steuereinnahmen des Finanzministers von der deutschen Rüstungsindustrie zu den Kosten Deutschlands für die Aufnahme der bei uns eintreffenden Flüchtlingsströme stehen, und fassen Sie dann einen Entschluss nicht nur zum Wohle der deutschen Waffenschmieden, sondern zum Wohle der ganzen Nation! Otfried Schrot
Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))