Ost - Ghouta und ein gebrochenes Versprechen - QR Code Friendly
Im syrischen Ost – Ghouta sterben Frauen und Kinder, die kaum etwas vom Leben hatten, im Hagel von Bomben und Granaten. Der oberste Humanist der russischen Nation, Wladimir Putin,  der dem Giftgaskrieg seines Freundes Assad nicht länger tatenlos zusehen will, hat daher angeordnet, dass ab Dienstag, 27.2.18 für ein paar Stunden pro Tag eine Feuerpause eingehalten werden soll. Zwischen 9 und 14 Uhr sollen die Gefechte ausgesetzt werden, kündigte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA an. Präsident Wladimir Putin habe den "täglichen humanitären Waffenstillstand" angeordnet, um "Verluste unter den Zivilisten" zu vermeiden. Die UNO hatte 30 Tage gefordert. Der Leserbriefschreiber appelliert an sämtliche Nichtregierungsorganisationen – allen anderen voran an „Ärzte ohne Grenzen“, die “Gesellschaft für bedrohte Völker“ und das „Internationale Rote Kreuz“ – zwei  Dinge zu tun:1.) die Mitgliedsnationen der UNO – allen anderen voran  die ständigen Mitglieder des sogenannten Weltsicherheitsrates, nämlich die USA, Russland und China – daran  zu erinnern, dass sie alle beim Beitritt zu den Vereinten Nationen die UN – Charta unterschrieben haben, in deren Präambel sich seit 1945 der Satz findet: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Kriegs zu bewahren und wollen zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“ 2.) jeden der 190 Regierungschefs zu befragen, was sein Land seither getan hat, um dieses Versprechen einzuhalten. Die Frage richtet sich ganz besonders an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland, die unter der Führung einer christlichen Bundeskanzlerin – unter stillschweigender Zustimmung ihrer Partei, der nicht minder christlichen CDU – zum  viertgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen ist und damit einen angemessenen Beitrag zu Mord und Totschlag auf den Schlachtfeldern der Welt leistet. Devise: wenn wir die Waffen nicht liefern, dann tun es andere ! Gute Ausreden entlasten ein schlechtes Gewissen. So gehen Regierungschefs mit feierlich beschworenen internationalen Verträgen  um! Otfried Schrot
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