Oberpriesterlicher Rat an die erste und die zweite Frau im Staate - QR Code Friendly
Meine Töchter Angela und Ursula, bevor Sie die ersten Spatenstiche für den Umbau der Bundeswehr tun, setzen Sie sich doch bitte gemeinsam hin und lesen Sie sich zum ersten Male in Ihrem Leben einen Text durch, den Sie meinem Eindruck nach noch nie gelesen haben, die Charta der Vereinten Nationen von 1945! Sie werden in der Präambel dieses völkerrechtlich immer noch verbindlichen Dokumentes einen Satz finden, dessen Nichtbeachtung in den letzten siebzig Jahren Millionen junger Männer auf den Schlachtfeldern der Welt das Leben gekostet hat, die lieber für ihre Familien gesorgt hätten statt als Friedhofsdünger verwendet zu werden, und das nur deshalb, weil die Profitgier der Aktionäre der weltweit operierenden Rüstungsindustrie immer Vorrang gehabt hat, nämlich den Satz: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren und wollen zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“ Der kollektive Bruch dieses Versprechens durch die Regierungen der Welt war ein Betrug an  der friedliebenden Menschheit! Und wenn Sie mit der Lektüre der Charta der Vereinten Nationen fertig sind, meine beiden Damen, dann greifen Sie sich bitte ein zweites Buch, welches Sie beide besitzen, welches aber offensichtlich bis jetzt unbeachtet in Ihren Aktenschränken gelegen hat und welches der Leserbriefschieber Ihnen beiden bereits vor geraumer Zeit geschenkt hat, ein Buch, das eine Empfehlung für die Zukunft der Bundeswehr enthält. Befolgen Sie diese Empfehlung, meine Damen, und die Liebe der ganzen deutschen Nation wird Ihnen gewiss sein! Die Liebe der deutschen Nation sollte Ihnen beiden wichtiger sein als das wohlwollende Kopfnicken des amerikanischen Präsidenten!“                                   (Otfried Schrot: “Zwanzig Appelle eines Zornigen an die Welt oder der Ersatz für den Krieg“                                   Novum Verlag, ISBN 978 – 3 – 99038 – 326 – 1)

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