Der fortgesetzte Verrat der Regierungen an ihren Völkern - QR Code Friendly
Das in diesem Leserbrief aufgezeigte Problem wird von allen 193 Mitgliedsstaaten der UNO „unter den Teppich gekehrt“. Die Charta der Vereinten Nationen trat am 24. Oktober 1945 in Kraft. Die Bundesrepublik und die DDR sind im Jahre 1973 ebenfalls der UNO beigetreten und haben damit die Charta der Vereinten Nationen als für sich verbindlich anerkannt. In der Präambel der Charta der Vereinten Nationen findet sich – verkürzt – das folgende  kollektive Gelöbnis: Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat – haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieses Zieles zusammenzuwirken. Die Regierungen der Welt haben dieses Versprechen zwischen 1945 und 2018 millionenfach gebrochen und fahren fort, es zu tun. Die USA gehen den anderen Regierungen mit dem größten Waffenexport und den größten Rüstungsausgaben mit schlechtem Beispiel voran. Die weltweiten Rüstungsausgaben lagen 2017 bei 1,7 Billionen Dollar. Mit dem Geld könnte man das Paradies auf Erden schaffen. Zusätzlich zu den jährlichen Waffenströmen liegen 14935 Atomsprengköpfe in den Händen von neun Staaten bereit, der Menschheit und ihrem Lebensraum in einer globalen militärischen Auseinandersetzung „den Rest“ zu geben. Wir bewegen uns langsam aber sicher auf einen Punkt zu, an dem die Menschheit Selbstmord begehen wird! Die Rettung des Weltklimas wird uns dann nicht mehr nützen. Es gibt nur eine Möglichkeit, dem zu begegnen: die sieben Milliarden Weltbürger müssen in einer eindrucksvollen gewaltfreien weltweiten Protestaktion ihre Regierungen davon überzeugen, die „Methode Krieg“ durch eine völkerrechtlich verbindliche gewaltfreie Methode zur Lösung internationaler Konflikte, die von einer internationalen Kommission von Wissenschaftlern ausgearbeitet wird, zu ersetzen. Nur dann wird die Menschheit eine Überlebenschance haben. Der Leserbriefschreiber hat nur eine Stimme. Möge sie von allen sieben Milliarden Weltbürgern gehört werden! Diese Zeilen sind kein Aufruf zu einer Weltrevolution, sondern ein Appell an die Menschheit, unter Anwendung von Vernunft und Moral das Überleben der  künftigen Generationen zu sichern. Otfried Schrot
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Otfried Schrot

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