Nachhilfeunterricht für Außenminister Maas - QR Code Friendly
Zitat aus der Presse: Heiko Maas hat den baltischen Außenministern versprochen, dass die Bundeswehr sich weiter am NATO – Einsatz im Baltikum zur Abschreckung Russlands beteiligen werde, sagte er am Freitag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Litauen, Estland und Lettland im litauischen Badeort  Palanga an der Ostsee. Kommentar des Leserbriefschreibers: zwei Gründe sprechen gegen die Realisierbarkeit dieser Ankündigung: Erstens: Wladimir Putin weiß auch um den desolaten Zustand der Bundeswehr, der es an Geld, Personal und Gerät fehlt. Mit einer Armee in diesem Zustand kann man nicht drohen. Zweitens: die NATO ist tot. Der Oberbefehlshaber im Weißen Haus hat sie mit seiner illoyalen Außenpolitik gegenüber seinen eigenen Verbündeten zerstört. Da geht nichts mehr. Machen wir uns nichts vor. Der Leserbriefschreiber macht dem deutschen Außenminister stattdessen einen in die Zukunft gerichteten Vorschlag: er möge im Auswärtigen Amt einen Arbeitsstab einrichten, der den Auftrag erhält, den Rohentwurf eines „Freundschaftsvertrages zum gegenseitigen Nutzen zwischen Estland, Lettland und Litauen einerseits und Russland andererseits“ auszuarbeiten, den er dann   anlässlich eines Außenministertreffens mit den Außenministern Russlands, Estlands, Lettlands und Litauens vorstellt, um die Zusatzwünsche der vier Staaten an einen solchen Vertrag erweitert und für die vier Parlamente ratifizierungsreif macht.. Ziel: Herstellung eines besseren Verhältnisses zwischen den vier Staaten im 21. Jahrhundert als es im 20. Jahrhundert gewesen ist. Auch Deutschland wird von stabilen außenpolitischen Verhältnissen jenseits seiner Ostgrenze profitieren. Die deutsche Rüstungsindustrie wird zwar aus einem solchen Vertrag keinen Nutzen ziehen können, wohl aber Millionen friedliebender Menschen in Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland! Möge sich eine Brieftaube finden, welche diese Empfehlung ins Auswärtige Amt transportiert! Otfried Schrot
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Otfried Schrot

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