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Der Prozess der Entscheidungsfindung für die Besetzung der Spitzenstellen in Europa ist eine schallende Ohrfeige für Millionen an die Wahlurnen gegangene europäische Wähler – und für die Kandidaten, die sich im Europawahlkampf den Bürgern gestellt haben. Frau Bundeskanzlerin – gehen Sie endlich “in Ruhe!“ Sie stiften nur Verwirrung! Wenn das so weitergeht, wird der Zug nach Europa eine Tages „auf offener Strecke“ stehenbleiben.

Europa braucht ein markanteres Profil, um sich klarer vom Nationalismus abzuheben, damit die europäischen Wähler die Lust nicht verlieren, zur Wahl zu gehen:

  1. Ein von den europäischen Wählern zu wählendes europäisches Staatsoberhaupt, von dem sich alle Bürger repräsentiert fühlen,

  2. Ein europäischer Regierungschef, gewählt vom europäischen Parlament, ohne dass die nationalen Regierungschefs „ihre Finger in den Vorgang hineinstecken“.

  3. Ein eingängigeres Symbol auf der Europa – Flagge, etwas bildhafter als die phantasielosen gelben Sternchen auf blauem Grund, zum Beispiel das altgriechische Symbol, die Göttin, die den Stier reitet. Vielleicht könnte man ja für die Abbildung der Göttin Ursula von der Leyen nehmen – als Entschädigung dafür, dass ihr ein vor Zorn kochendes europäisches Parlament die Wahl zur Präsidentin der Europäischen Kommission verweigert hat.

Was nun noch fehlt, sind Millionen von entschlussfreudigen europäischen Bürgern und Wählern, die den Nationalismus in seine Schranken weisen, weil die europäische Perspektive für sie attraktiver ist als der Rückblick auf das Zeitalter der Schreihälse, Hasser und Hetzer. Lang lebe Europa!

Otfried Schrot

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