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Wahlsendung – Moderatorin sorgt für Empörung

Ein „Aufreger“ des Wahlabends war die MDR-Moderatorin Wiebke Binder, die ein mögliches Bündnis aus AfD und CDU als „bürgerliche Koalition“ bezeichnete. Es hagelte Kritik. Nun verteidigt sich der Sender.

Nach der heftigen Kritik an Moderatorin Wiebke Binder verteidigt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) seine Mitarbeiterin. Der MDR twitterte, „Unschärfen“ könnten unter dem Stress einer Live-Sendung passieren.

Kritische Hinterfragungen des Lesebriefschreibers:

  • Die Wähler der „Alternative für Deutschland“ sind zweifellos alle deutsche Bürger. Sonst hätte sie ja kein Wahlrecht. Sind sie trotzdem nicht „bürgerlich“?
  • Welches gemeinsame Merkmal haben überhaupt „bürgerliche Parteien“?
  • Sind Sozialdemokraten, Linke und Grüne keine „bürgerlichen“ Parteien, sondern nur CDU, CSU und FDP?
  • Wie heißen die Leute, die keine Bürger sind, sondern dieses Privileg nicht genießen? Unbürger? Nichtbürger? Menschen zweiter Klasse?

Wir sollten unseren Sprachgebrauch einmal sorgfältig überprüfen, bevor wir übereinander herfallen. Otfried Schrot

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