Trumps Zölle und das europäisch - amerikanische Verhältnis - QR Code Friendly

Handelsblatt: Der Handelskrieg geht in die nächste Runde: Im Streit um Airbus-Subventionen drohen Strafzölle auf europäische Spezialwaren – auch Deutschland ist betroffen.

Im Streit um Flugzeugsubventionen soll jetzt alles ganz schnell gehen. Die US-Regierung will bereits ab dem 18. Oktober Strafzölle auf Einfuhren aus der Europäischen Union in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar verhängen. Zuvor hatte die Welthandelsorganisation (WTO) solche Strafzölle genehmigt, als Vergeltungsmaßnahme für EU-Subventionen an den Luftfahrtriesen Airbus.

Juristisch stehen die Zölle also auf stabilem Fundament, anders als die von Trump im vergangenen Jahr einseitig verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Trotzdem sind die neuen Barrieren ein schlechtes Zeichen für den transatlantischen Freihandel.

Frage an die Europäer: Europäer, wollt ihr im Falle eines Krieges als loyale NATO – Verbündete einem Mann in den Krieg folgen, der euch im Frieden mit immer unerträglicheren Zöllen schikaniert – vor allem dann, wenn er sich anschicken sollte, gegen seinen besten Freund, Wladimir Putin, einen Atomkrieg zu führen, damit die Militärs, die jahrelang den Ernstfall geprobt haben, endlich Gelegenheit erhalten, die Qualität ihrer Kriegsvorbereitungen zu prüfen ? Macht endlich Schluss damit, auf den Pfiff des Herrchens aus dem Weißen Haus zu warten, der von euch schwanzwedelnden Gehorsam einfordert, in dem er von euch zusätzlich zu seinen Zollschikanen die Erhöhung eurer Rüstungsausgaben verlangt - und macht endlich euer eigenes Ding! Otfried Schrot

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