Der überfällige Abschied vom Judenhass - QR Code Friendly

Juden und Araber haben einen gemeinsamen Stammvater: Abraham. Das ist ein Hinweis aus der Geschichte, der Grundlage für eine verantwortungsvolle Nahostpolitik aller derjenigen Politiker sein sollte, die mehr oder weniger geschickt – oder mehr oder weniger verantwortungslos – „im Brei der Nahostpolitik“ herumrühren. Das wichtigste Ziel dieser Politik sollte sein, den Hass zwischen Juden und Arabern zum Erliegen zu bringen, der seine Ausstrahlung auf das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden auf der ganzen Welt hat. Konkrete Zielsetzung sollte die schnelle Gründung eines palästinensischen Staates sein und ein Freundschaftsvertrag zwischen dem künftigen arabischen Staat und Israel, damit nicht unmittelbar nach der Gründung des neuen Staates wieder ein nächtlicher Raketenaustausch beginnt.

Benjamin Netanjahu, springen Sie doch einmal über ihren jüdischen Schatten und bieten Sie dem palästinensischen Brudervolk nach 72 – jährigem Warten auf einen eigenen Staat Verhandlungen über die Gründung eines Palästinenserstaates binnen 12 Monaten an mit der Wahlmöglichkeit für jeden Palästinenser zwischen einer Staatsbürgerschaft als gleichberechtigter moslemischer Bürger in Israel oder aber im künftigen Palästinenserstaat!

Ziehen Sie einen neutralen Konferenzleiter hinzu, von dem Sie sich gleichzeitig die Grenzziehung zwischen dem gegenwärtigen Staat Israel und dem künftigen Palästinenserstaat vorschlagen lassen!

Treten Sie anlässlich der Gründung des Palästinenserstaates mit dem Leiter der Palästinenserdelegation – Arm in Arm – vor die Medien der Welt und verkünden Sie den guten Ausgang der Verhandlungen, die mit der Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrages ihren Abschluss gefunden haben! Sie werden dann erleben, dass sich als Folge dieses Ereignisses das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden auf der ganzen Welt grundlegend verbessern wird. Der Judenhass wird sich auflösen wie der Nebel in der heraufziehenden Morgensonne!

Das, Herr Netanjahu, können Sie für den Weltfrieden tun!

Otfried Schrot

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