Die Probleme der CDU mit dem Grundgesetz - QR Code Friendly

Im Grundgesetz stehen viele edle Vorsätze, die in der politischen Praxis beschädigt werden. Obwohl im Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes steht, dass niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf, hat die Bundes – CDU der Landes – CDU in Thüringen verboten, sowohl mit der AfD als auch mit der Linken eine Regierungskoalition zu bilden. Das ist nicht die Toleranz, welche das Grundgesetz fordert. Die AfD mag eine „Ekelpartei“ sein, aber sie ist nicht verboten. Solange sie nicht verboten ist, hat sie die gleichen Rechte wie alle übrigen Parteien. Es taucht hier allerdings die Frage auf, was eine Partei noch alles anstellen muss, bevor sie endlich verboten wird. – In der Linken mag es noch Köpfe geben, die der seit 30 Jahren verschwundenen Mauer nachtrauern. Das ist aber für die Zukunft Deutschlands bedeutungslos. Die CDU muss ihre Einstellung zum Grundgesetz einmal einer Korrektur unterziehen. Bodo Ramelow ist ein ehrenwerter Mann, der auch das Vertrauen konservativer Parteien verdient.   Im Übrigen verstößt der „Maulkorb“ der Bundes – CDU für die „Genossen“ im Thüringer Landtag ganz klar gegen Artikel 38, Absatz 1 des Grundgesetzes, der da lautet: „Die Abgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen!“ Es ist also nichts dagegen einzuwenden, wenn ein AfD – Mann einem Liberalen seine Stimme gibt oder ein CDU –Abgeordneter einem Linken! Liebe „politische Schreihälse“ von ganz links bis ganz rechts, gehen Sie doch alle mal für eine Woche in Klausur und „inhalieren“ Sie das Grundgesetz! Sie alle haben es bitter nötig! Otfried Schrot

Pin It

Kommentare  

# Probleme der DCU ....Alois Sepp 2020-02-26 09:30
Die AfD ist gesetzlich und ordentlich zugelassen, das ist richtig. Es ist jedoch eine falsche Betrachtung und Einstufung der Mitglieder und Wähler der AfD, sie alle so einzustufen, als wären sie Nazis, Extremisten, Verblendete, Braunes Gesoxe, wie man sie IMMER hinstellt. Ist die AfD deshalb zu verbieten, weil in der Führungsebene ein paar Köpfe sitzen, die längst auszuschließen wären, die sich in ihrer Wortwahl und Verhalten auf Abwegen befinden? Die Parteiführung der AfD hat es sich allerdings selbst zuzuschreiben, dass man sie in Bausch und Bogen so negativ darstellt. Das ist in vielerlei Hinsicht nur noch hirnlos.
Es hat den öffentlichen Anschein, als würden ALLE diese Menschen nach Wildwest-Methoden als "Gesetzlose" hingestellt und betrachtet. Der Anschein wird immer wieder aufs Neue erweckt, dass diejenigen die für negative Berichtsweise sorgen, sich irgendwelche Vergünstigungen verschaffen. (und seien es nur verloren gegangene Wählerstimmen zurückzugewinnen, wie z.B. jetzt in Hamburg)

Nur zur Klarstellung: Auch bei den anderen, ebenfalls zugelassenen Parteien gibt es Wirrköpfe, nur das stört weder die gesamte Presse, noch die sich selbst als ehrwürdig betrachtenden Altparteien. Mit einer echten "Demokratie" haben wir es offensichtlich in Deutschland nicht mehr zu tun, sondern mit Parteidiktat. Da wäre eine "Klausur" in Sachen "Grundgesetz" wirklich angebracht!

Um zu kommentieren, müssen Sie in Ihrer Sprache registriert und angemeldet sein

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 
(Durchschnittliche Bewertung 5 bei 1 Bewertungen)