Das Corona-Virus, eine große Chance für die Menschheit - QR Code Friendly
Kein internationaler Vertrag ist so gründlich und so umfassend von allen Mitgliedstaaten der UNO gebrochen worden wie die Charta der Vereinten Nationen von 1945, in der geschrieben steht: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wollen zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“

Der kollektive Bruch dieses wichtigsten Vertrages nach dem Zweiten Weltkrieg hat zu 71 Millionen Kriegsflüchtlingen zwischen 1945 und 2020 und zu jährlichen Rüstungsausgaben weltweit von 2 Billionen Dollar geführt. Man muss sich diese Zahl einmal „genüsslich“ zu Gemüte führen: $2.000.000.000.000!!!

Nun hat das Corona – Virus die Menschheit überfallen. Die Schäden, die es anrichten wird, werden 2 Billionen Dollar übersteigen. Hätten wir die jährlichen Ausgaben für den Krieg, die „Lieblingsbeschäftigung der Menschheit“, seit 1945 in einer Kasse oder in einem Fonds zurückgelegt, hätten wir jetzt ca. 2 Billiarden Dollar ($2.000.000.000.000.000) verfügbar, um der Katastrophe zu begegnen.

Sollte der Tag kommen, an dem eine hilflose Menschheit ansehen muss, dass das Corona – Virus mehr Menschen pro Jahr tötet als die Kriege, die wir uns jährlich leisten – wofür wir zwei Billionen Dollar ausgeben – dann kommt hoffentlich die Umkehr zu der Erkenntnis, dass wir besser daran tun, unsere Konflikte ohne Gewaltanwendung zu lösen und die „freiwerdenden“ Geldmittel in der Katastrophenbekämpfung einzusetzen. Dazu benötigen wir aber „durch die Bank“ intelligentere politische Führer als die, mit denen wir zurzeit „gesegnet“ sind! Der Leserbriefschreiber ist bereit, mit seiner bescheidenen Intelligenz den obersten Streithähnen dieser Welt ein halbes Dutzend gewaltlose Konfliktlösungsmethoden anzubieten, mit denen sie befriedigendere Ergebnisse erzielen werden als mit einem Atomkrieg. Die „profitgeilen“ Aktionäre der Rüstungsindustrie werden dabei allerdings leer ausgehen! Für die 71 Millionen Kriegsflüchtlinge, die in überfüllten Flüchtlingslagern rund um den Erdball verzweifelt vor sich hindämmern oder von verantwortungslosen Machthabern „hin – und her geschubst werden“, wird dann die Stunde kommen, in der sie wieder Hoffnung auf Rückkehr in ihre Heimat schöpfen können.

Otfried Schrot

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